Schrotflinten-Marketing vs. Scharfschützen-Marketing

Die meisten Old-Schoolnetworker empfehlen ihrer Downline leider immer noch das Schrotflinten-Marketing. Warum dies meiner Meinung nach grundsätzlich ein Fehler ist und weshalb ich Scharfschützen-Marketing als wesentlich effizienter einstufe.

Scharfschuetzen-Marketing

Scharfschützen-Marketing

Ich weiß noch zu gut als mir mein damaliger Sponsor die Spaghetti-Methode erläuterte: „Du musst nur genügend Nudeln an die Wand schmeißen und einige werden hängen bleiben!“ Ich muss dazu sagen, bei ihm hat die Methode funktioniert, er war sehr erfolgreich! Doch nach meiner Meinung mehr durch Glück als durch Strategie, denn spätestens als das damalige Unternehmen insolvent ging, war die Ineffizienz seines Marketing-Konzeptes mit dem Schrotflintenprinzip mehr als deutlich. Um es kurz zu fassen: Er schaffte es kein zweites mal eine MLM-Unternehmen aufzubauen! Und leider hat er bis heute offensichtlich nicht verstanden, dass der Misserfolg vor allem aufgrund fehlender Kenntnisse im Marketing beruht, anstatt am Unternehmen, denn immer noch hüpft er seitdem leider von einem MLM zum nächsten.

Leider habe auch ich persönlich in der Vergangenheit viele falsche Unternehmensentscheidungen getroffen und musste so immer wieder bei null anfangen. Mir war damals bspw. noch nicht bewusst, das nur etwa 5% der neuen MLM-Firmen die 5 Jahresgrenze erreichen und es somit einem Glücksspiel gleicht mit einem jungen Konzern zu kooperieren. Denn noch schaffte ich es immer wieder ein hauptberufliches Provisionseinkommen im MLM aufzubauen, also nicht nur einmal, nicht nur zweimal, sondern immer und immer wieder. Es kann also eindeutig kein Zufall gewesen sein, sondern offensichtlich hatte ich ein funktionierendes Marketing-Konzept in der Hand, welches das Potential bot immer und immer wieder erneut erfolgreich im MLM zu werden. Das faszinierende daran, ich verfügte weder über viel Marketing-Budget noch über besonders viel Zeit.

Konkret fing ich mehrmals mit nur etwa 100 Euro Marketingetat im Monat an und managte mein MLM neben meinem Studium. Das Geheimnis für den erneuten Erfolg lag vor allem in der Effektivität begründet. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Networkern welche nach dem Schrotflinten-Marketing-Konzept vorgehen und so bspw. erstmal mit duzenden Menschen sprechen müssen bis eventuell ein bis zwei Zusammenarbeiten enstehen, indem sie z.B. wahllos Leute auf Facebook oder/und in Xing anschreiben, Annoncen in Zeitungen schalten, Flyer verteilen etc. und so viel Zeit, Nerven und Geld investieren müssen, versuche ich immer so vorzugehen möglichst genau die „richtigen Leute“ zu erreichen. Dabei achte ich nicht nur darauf die anvisierte Zielgruppe möglichst eng zu umfassen, sondern gleichzeitig Inbound-Marketing zu nutzen, d.h. die Leute kommen auf mich zu statt umgekehrt.

Beispiel des Unterschiedes zwischen Schrotflinten-Marketing vs. Scharfschützen-Marketing

Jemand der nach dem Schrotflinten-Marketing-Ansatz arbeitet schaltet bspw. in einer Tageszeitung Werbung zu einer allgemeinen Thematik wie „Stellenanzeigen“. Wie viele Leute welche bei Stellenanzeigen suchen, haben schon ernsthaft vor selbstständig tätig zu werden und auf Provisionsbasis zu arbeiten? Sehr, sehr wenige! Wenn man dann noch nur die Telefonnummer angibt und jeden einzeln erklärt um was es geht, wird man viel Zeit je gewonnenen Teampartner investieren müssen, von dem Kosten Nutzen Verhältnis ganz zu schweigen. Und mit so einer Strategie gar nebenberuflich ein MLM-Business aufzubauen ist nach meiner Meinung nahezu unmöglich. Ergo einer solchen Strategie: Viel Zeit + viel Geld = wenig Ergebnisse

Dem nicht genug, werden viele Partner bei einer solchen Strategie das Handtuch werfen, denn das Schrotflinten-Marketing-Konzept erfordert ein besonders dickes Fell. Und da zudem dabei viel Energie – sowohl an Zeit, Geld, als auch an körperlichen Einsatz – eingebracht werden muss, wird diese Wahrscheinlichkeit nochmal exorbitant verstärkt.

Anders ist es hingegen wenn man Scharfschützen-Marketing einsetzt und von Beginn an versucht die Zielgruppe lasergenau an zu visieren. Wenn man sich dabei gleichzeitig auch noch finden lässt bzw. sein Angebot (Inbound-Marketing) umso höher ist grundsätzlich die Qualität. So kann man bspw. eine Anzeige in den Suchmaschinen schalten zu einem ganz bestimmten Suchwort. Nehmen wir bspw. an wir wollen Menschen erreichen welche eine Heimarbeit-Tätigkeit suchen, was würden diese Leute dann in die Suchmaske eingeben? Möglicherweise folgende Begriffe „Heimarbeit“, „von daheim arbeiten“, „online Geld verdienen“ usw.. Wenn unser Angebot also zu der Zielgruppe passt, dann können wir diesen Leuten genau das bieten was sie suchen. Wir müssen diese Leute auch nicht erst davon überzeugen von daheim auszuarbeiten – entgegen des Schrott-Marketing-Ansatzes -, denn diese Menschen suchen speziell nach genau unserem Angebot. Wir sorgen quasi nur noch für den Präsentierteller.

Das Prinzip klappt natürlich nicht nur über PPC via Suchmaschinen, sondern auch via:

  • Werbenetzwerke
  • Contentnetzwerke
  • Socialmediaplattformen
  • Deeplinks usw..

So gibt es bspw. in Facebookads die Möglichkeit genau den Leuten eine Anzeige einzublenden welche eine bestimmte Fanpage geliked haben, bspw. könnte man dadurch explizit all die Leute ansprechen die vom MLM-Unternehmen xy auf der Fanpage gefällt mir geklickt haben, denn wenn jemand eine Gruppe vom Unternehmen xy geliked hat ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit selber in diesem Unternehmen aktiv oder/und ist ein Kunde des Unternehmens usw..

Das tolle bei dieser Werbung ist so ganz nebenbei, das man immer nur dann bezahlt sofern auch jeweils ein echter Besucher generiert wurde, d.h. während man bei Schrotflinten-Marketing generell bereits für die Annonce an sich bezahlt, bspw. in der Tageszeitung oder für einen Banner nach Reichweite etc., bezahle ich beim Scharfschützen-Marketing generell nur für echte Besucher. Ich habe somit, neben der wesentlich höheren Effektivität, also auch den Vorteil nur im Erfolgsfall – wenn jemand die Anzeige auch tatsächlich aufruft – zu bezahlen!

Das geniale bei dieser Arbeitsweise ist zudem, dass ich keine Leute anrufen muss und sie versuchen müsste zu überzeugen, sondern nur noch mit „heißen“ potentiellen Teampartnern spreche. In der Praxis sieht das in etwa so aus:

  1. Meine anvisierte Zielgruppe wird auf eine Anzeige aufmerksam
  2. Meine Zielgruppe klickt darauf
  3. kommt anschließend auf meine Landingpage
  4. trägt sich ins Formular für weitere Informationen ein
  5. bekommt automatisch via Mail via Autoresponder weitere Informationen zugeschickt
  6. erhält im Autoresponder eine Einladung zu einer automatisierten Geschäfts-Präsentation
  7. kann sich anschließend zum MLM-Business über den personalisierten Partnerlink anbinden

Nach der Anmeldung über den Partnerlink bzw. meistens während Schritt 6. und 7. rufen mich die Leute gegebenenfalls an und stellen mir noch offene Fragen. Meistens – zu circa 70 bis 80 Prozent – erfolgt die Kommunikation allerdings gänzlich ohne Telefonat. Ich muss allerdings dazu sagen, das es definitiv vom Vorteil ist neue Partner anzurufen, da man so u.a. zusätzlich die Bindung + Vertrauen stärken kann, von einem späteren möglichen vor Ort treffen ganz zu schweigen. Doch dies muss natürlich jeder für sich ganz individuell entscheiden. Ich persönlich in jedem Fall, rufe niemanden an, da ich mich voll und ganz auf die absolut „ernsthaften“ Teampartner fokussieren möchte! Wer mich also anruft, denn stufe ich als grundsätzlich wesentlich ernsthafter ein, als jemand der sich nicht traut mich anzurufen.

Mit nur bspw. 100 Euro Werbebudget ist es absolut möglich jeden Monat – wenn man via Scharfschützen-Marketing arbeitet – Minimum 20 bis 30 Leads zu generieren. Wenn die Zielgruppe gut gewählt und gleichzeitig die Anzeige + Landingpages inkl. Follow-Up passend optimiert wurde, dann kann man aus bspw. nur 20 bis 30 Leads realistisch 1 bis 2 Zusammenarbeiten im Monat generieren. Die hier beispielhafte Methode via PPC-Werbung ist natürlich lediglich eine Methode im Bereich Scharfschützen-Marketing und soll in diesem Beitrag lediglich dazu dienen Dir den Unterschied und die Vorteile dessen, im Vergleich zum Schrotflinten-Marketing, deutlich zu machen.

Fazit: Scharfschützen-Marketing erlaubt es mit verhältnismäßig wenig Zeit + wenig Budget = relativ zahlreiche Ergebnisse zu erzielen! Erst dadurch war es mir möglich trotz wenig Budget und wenig Zeit immer wieder dutzende Erstlinien im Multilevel-Marketing zu gewinnen und so immer und immer wieder – durch gleichzeitig ein duplizierbares Marketing-System – ein profitables Business aufzubauen!
networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Mittlerweile konnte er weit über eintausend Vertriebspartner direkt gewinnen und einen zweistelligen Millionenbetrag allein durch Eigenumsatz generieren. Das letzte Monopol ist gebrochen: Beim Marktführer Strom und Gas im Direktvertrieb/MLM - Made in Germany konnte er zusammen mit seinem Team bereits tausende Kunden gewinnen und eine vierstellige Vertriebsmannschaft aufbauen. Seine persönliche Zielsetzung: Über 2.000 Erstlinien - über 100.000 Vertriebspartner - und über 1 Million Kunden in den nächsten 10 Jahren. Das seine Kooperationsfirma mit aktuell circa 30.000 Neukunden im Monat und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 120 Millionen Euro dafür perspektivisch die passende Grundlage bietet steht außer Frage. Ebenso seine persönliche Kompetenz als diplomierter Online-Marketing-Manager im Online-Marketing: Mehrerer seiner Teampartner und Kunden konnten mittlerweile durch seine vermittelten Strategien weit über 100 Erstlinien gewinnen - teilweise bereits im 1. Jahr. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog sowie in seinem neuen Buch MLM-Marketing.

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