Networkjumpen und Networkhopping

Ein neuer Begriff macht sich in der MLM-Szene immer breiter. Die Rede ist von dem Networkjumper. Was ist ein Networkjumper? Als Networkjumper wird jemand bezeichnet der ständig von einem MLM-Geschäft zum nächsten springt ohne ernsthaft ein Business richtig angefangen zu haben. Viele bezeichnen dieses auch als Networkhopping.

Es ist natürlich vollkommen legitim das ein Networker mal sein MLM-Unternehmen verlässt, wenn es bspw. überhaupt nicht mehr richtig läuft (die Firma im Wachstum stagniert) oder man nicht mehr hinter dem Unternehmen steht oder es an der unnötigen Unterstützung mangelt. Schließlich ist man selbstständiger Unternehmer und wenn das Pferd auf dem man sitzt salopp formuliert, nicht mehr läuft, dann sollte man rechtzeitig umsatteln und nicht weiter versuchen aus einem halbtoten Gaul ein Rennpferd zu kreieren. Doch gerade in der heutiger Zeit ist das Networkjumpen nach der Ansicht vieler Networker verbreiteter als jemals zuvor. Doch woran liegt dass das heutzutage so viele Leute Networkhopping betreiben? Gibt es dafür eventuell eine natürliche Erklärung?

Einige vertreten die Meinung, dass es einfach daran liegt das oftmals vom schnellen Geld und Reichtum gesprochen wird und wenn dieser ausbleibt, viele entnervt die MLM-Firma verlassen.

Andere vertreten die Meinung das sich viele Neueinsteiger das MLM-Geschäft leichter vorstellen und dann mit der Tätigkeit in die Realität zurückgezogen werden.

Wiederum andere vertreten die These das es an den modernen Kommunikationsformen der heutigen Zeit liegt, die viele Leute zum „fremdgehen“ ermutigen.

Ich denke an allem ist etwas dran, besonders an der letzten These. Denn wenn ich bspw. daran denke wie viele Spammails ich von diversen Angeboten jeden Tag in meinem Posteingang erhalte, dann kann ich mir gut vorstellen das gerade der Neueinsteiger sich oft von all den Mails irritieren lässt. Denn eins haben bspw. fast alle unangeforderten MLM-Angebote gemeinsam, es wird generell von der ultimativen Jahrtausendchance gesprochen, mit dem allerbesten Vergütungsplan aller Zeiten und mit dem einfachsten wir werden alle Reichsystem was es jemals gab. Ich habe es mal jetzt etwas überspitzt formuliert, doch mal im ernst, auch Du hast doch bestimmt schon viele dieser Angebote erhalten, nicht wahr. Und viele dieser Angebote versprechen uns doch genau das was wir alle gerne hätten. Doch auch MLM und dieser Tatsache muss man sich nun mal stellen, ist kein Schnell-werde Reichsystem. Egal in welcher Network-Marketing-Firma man auch arbeitet, nur durch Fleiß und Kontinuität setzt der Erfolg step-by-step ein. Dementsprechend nützt niemanden ein ständiges hin und her „Networkhopping“.

Ganz im Gegenteil, es ist kontraproduktiv. Ich kenne bspw. Networker welche schon seit sage und schreibe 20 Jahren hin und her springen und nie etwas richtig angefangen haben. Immer bei den kleinsten Problemen oder Widerständen wurden die Segel gestrichen und das Spiel ging erneut los. Ich bin der Überzeugung, das wenn diese Leute mit etwas mehr Hartnäckigkeit in ihren damaligen Firmen geblieben wären zu 90% erfolgreicher wären als sie es oftmals heute sind.

Denn Network-Marketing ist alles andere als ein Geschäft wo man schnell viel Geld verdient und mal einfach kurz hier rein springt und nach 6 Monaten wieder woanders, sondern es benötigt vor allem Kontinuität. Besonders im MLM ist ein langer Atem erforderlich, da man erst mit später Zeitverzögerung seinen Lohn erhält. Somit ist das Hopping, besonders in diesem Geschäftsfeld eine der schlechtesten Ideen.

Es ist trotz allem natürlich nicht verkehrt, wenn ein Vorwärtskommen in der MLM-Firma aus nachvollziehbaren Gründen nicht möglich oder besonders schwierig ist.

Letztendlich macht man sich auch gegenüber seinen Teampartnern als Führungskraft unglaubwürdig, wenn man ständig der neuen größten MLM-Chance des Jahrtausends hinterherläuft und dies vor allem so seinen Teampartnern propagiert.

Spätestens beim zweiten mal glaubt dies dann so gut wie niemand mehr und auch niemand wird Lust haben, ständig was neues anzufangen.

Wenn es natürlich nachvollziehbare Gründe für das einmalige Hopping gibt, dann macht sich natürlich niemand dabei als Networker unglaubwürdig, doch wenn dies zu oft passiert -auch wenn die Gründe plausibel sind- dann könnte man auch schon bald an der Führungskraft, zumindest bezüglich der Wahl des richtigen Strukturvertriebes, zweifeln.

Fazit: Networkjumpen bzw. Networkhopping ist generell zwar negativ, doch in bestimmten Ausnahmen ist es die einzig richtige Entscheidung. Daher ist es insbesondere vor dem Start ins Networkmarketing für Neueinsteiger wichtig, nichts zu überstürzen und im Vorfeld auf alle wichtigen Punkte bei der Wahl der richtigen MLM-Firma zu achten. So kann man zumindest das Risiko des Networkhoppings ab Beginn stark unterbinden und nahezu ausschalten. 

networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Das letzte Monopol ist gebrochen: In seinem MLM-Unternehmen beim Marktführer Strom und Gaserzielt er mit seinem Team geschätzt etwa 1/5 - 20 Prozent (Stand: 01.01.2018) - der täglichen Neuregistrierungen, womit es die wahrscheinlich dynamischte Orga der gesamten Firma ist, welche jeden Monat circa 30.000 Neukunden und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 95 Millionen Euro erzielt. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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