Franchising Vorteile vs. klassische Gründung vs. virtuelles Franchising

Die Franchising Vorteile für Franchisegeber und Franchisenehmer sind spätestens seit dem weltweiten Erfolg von McDonalds auch hierzulande angekommen, doch wie sehen die Vorteile und Nachteile vs. klassischen Gründung aus und warum ist virtuelles Franchising besonders lukrativ?

Die Franchising Vorteile sind die eine Seite der Medaille aber wie so alles im Leben bringt auch das Franchisekonzept durchaus Nachteile mit sich.

Franchising Vorteile und Nachteile für den Franchisenehmer

Franchising Vorteile vs. klassischer Gründung

  • erprobtes Konzept
  • hohe Marktchance
  • geringes Risiko
  • leichter und günstigere Kredite, da höhere Erfolgsaussicht

Franchising Nachteile vs. klassischer Gründung

Franchising Vorteile und Nachteile für den Franchisegeber

Franchising Vorteile vs. klassischer Gründung

  • kostengünstige Expansion
  • schnellere Expansion
  • geringeres finanzielles Risiko

Franchising Nachteile vs. klassischer Gründung

  • geringere Marge, da Aufteilung der Umsätze mit Franchisenehmer
  • Risiken bzgl. des Images durch mögliches Fehlverhalten der Franchisenehmer

Halten wir also kurz fest, das egal ob die Franchisenehmer- oder Franchisegeber-Seite betrachtet werden es jeweils Vor- und Nachteile gibt. Insgesamt allerdings überwiegen jeweils eindeutig die Vorteile, vor allem wenn die wichtige Fragestellung Chance zum Risiko gestellt wird kann eine klassische Unternehmung nicht mithalten, da dort die Erfolgschance bei einem ungeprüften Konzept extrem klein und somit das Risiko extrem groß ist.

Weniger Risiko bedeutet aber, ähnlich wie im Finanzwesen, auch weniger Renditepotential, denn ein Franchisenehmer muss die Marge/Umsatz mit weiteren Teilnehmern, also in diesem Fall Franchisegebern teilen. Andersrum gesehen muss auch der Franchisenehmer Rendite an den Franchisegeber abgeben.

Vor allem unter dem Punkt maximales Renditepotential hat also eine klassische Unternehmensgründung generell mehr Potential aber in der Praxis schaffen es die wenigsten klassischen Unternehmen überhaupt profitabel zu sein, geschweige auf dem Markt zu bestehen, so dass die durchschnittliche tatsächliche Rendite im wahren Leben dadurch im Franchising wesentlich höher sein dürfte.

Ebenso sind die Erfolgsaussichten für den Franchisegeber in der Praxis höher, da riskante Anschubfinanzierungen und somit viel Fremdkapital zur Expansion wesentlich verringert werden kann.

Wie Virtuelles Franchising die Vorteile ausreizt und Nachteile eliminiert

Dennoch bleiben beim Franchising und klassischen Unternehmensgründung vor allem die folgenden Nachteile:

  • hohe Anfangsinvestition
  • hohe laufenden Kosten (Personal, Miete, Produkteinkauf, Leasing etc.)

Als Franchisenehmer vor allem die Nachteile:

  • ortsgebunden
  • fehlende Flexibilität
  • nur lineares Einkommen, da Franchisenehmer nicht selber Franchisegeber sein darf

Wie wäre es also nun, wenn man die Nachteile hohe Anfangsinvestition – siehe auch McDonalds Franchise Kosten -, hohe laufenden Kosten ausschalten könnte?

Wie wäre es wenn man Ortsgebundenheit durch deutschlandweit oder gar weltweit, fehlenden Flexibilität, durch maximale Flexibilität und lineares Einkommen durch exponentiell mögliches Einkommen austauschen könnte?

Was für viele wohl unglaublich klingen mag ist durch das „virtuelle“ Franchising – oft auch MLM (Multi-Level-Marketing), Network-Marketing oder Strukturvertrieb genannt – tatsächlich möglich.

Im Network-Marketing liegen die Anfangsinvestitionen nicht bei mehreren hundert tausend Euro bis zu mehreren Millionen Euro, sondern bei null bis maximal einige wenige tausend Euro.

Hohe laufende Kosten für Personal, Miete Leasing gibt es im Multi-Level-Marketing ebenso nicht, sondern lediglich die Kosten für das Produkt auf Selbstbestellerbasis – etwa 10 bis 100 Euro im Monat – und für ggf. Marketing fallen an.

Da es idealerweise im MLM darum geht einfach sein eigenes Konsumverhalten umzustellen, d.h. Produkte welche man z.B. vorher im Supermarkt gekauft hat nun über sich selber zu beziehen, entstehen oft sogar keine zusätzlichen laufenden Kosten. Im Bereich Deutscher Energievertrieb werden überdies die Kosten oft reduziert.

Aber es kommt noch besser, im Network-Marketing besteht keine Ortsgebundenheit, d.h. man kann dort arbeiten wo man möchte und sogar wann man möchte. So bin ich z.B. mal aus Deutschland für mein Unternehmen tätig aber manchmal auch auf einem anderen Kontinent fern Europas.

Auch gibt es maximale Flexibilität, dies betrifft sowohl die Arbeitszeiten – ich persönlich bin z.B. gerne wenn das Kind im Bett ist Mitternachts tätig – als auch die Möglichkeit jederzeit spontan einfach mal nichts zu machen und zum Beispiel in den Urlaub zu fliegen.

Eine Sache welche im klassischen Franchising als Franchisenehmer auch stark reglementiert ist, ist das mögliche Einkommen, denn man darf ja immer nur Nehmer eines Franchises, also eines Stores, sein, d.h. also das man nicht wie ein Franchisenehmer unbegrenzt weitere Filialen angliedern kann. Im Network-Marketing hingegen hat man sogar das Recht ebenso weitere Niederlassungen anzubinden und es wird noch besser, sogar die Partner der Partner und dessen Partner usw. haben dieses Recht, wodurch das Einkommen nach oben faktisch, ähnlich wie bei einem Franchisegeber, grenzenlos ist.

Das „Virtuelle Franchising“ MLM kombiniert also zu einem die Vorteile des Franchising, wie schnelle Expansion, erfolgserprobtes Konzept und schaltet gleichzeitig die Nachteile des Konzeptes weitestgehend aus und verschafft den virtuellen Franchisenehmer sogar in eine Rolle des Franchisegebern, indem auch dieser weitere Franchisenehmer werben darf und dadurch in eine ähnliche finanzielle Situation kommen und sein Einkommen stetig nach oben ausbauen kann.

Trotz dieser zahlreichen virtuellen Franchising Vorteile sollte nicht vorenthalten bleiben, das eines auch im Network-Marketing eingeschränkt ist und dies ist zu einem die begrenzte unternehmerische Freiheit – man bewegt sich im Rahmen entsprechender Unternehmensvorgaben und kann nicht selber Produktportfolio etc. selbst bestimmen -, eine gewisse Weisungsgebundenheit – Regeln sind im Zuge des Vertrages zu beachten und einzuhalten – und einen Verzicht auf Gewinn.

Fazit

„Virtuelles“ Franchising bietet noch wesentlich mehr Vorteile und zugleich wesentlich höheres Rendite-Potential als klassisches Franchise. Wer aber maximal unternehmerische Freiheit sucht, nicht mit einem Rahmenvertrag leben kann und nicht bereit ist Gewinn abzugeben, der wird nicht am klassischen Unternehmertum herum kommen.

In der Praxis ist es aber dann wohlgemerkt so, das klassische Unternehmer und Unternehmen viel häufiger scheitern, so dass zumindest die Rendite in der Realität im Franchise allgemein höher ausfällt.

Bleibt eine eingeschränkte unternehmerische Freiheit, welche ich persönlich allerdings eher als Segen als Fluch sehe, denn so muss ich mir selber keine Gedanken über Dinge fern des Marketings machen und kann diese mühselige Arbeit und Analyse Profis überlassen.

Auch mit einer gewissen Weisungsgebundenheit kann ich persönlich leben, denn wer ehrlich zu sich selbst ist weiß, das man selbst als klassischer Unternehmer nie wirklich vollkommen frei ist, weil man sich auch dann u.a. an Gesetzgebungen usw. halten muss. Bei einem seriösen Network-Marketing-Unternehmen gibt es zudem keine Weisungen welche schikanieren sollen, sondern den Erfolg der Firma und Partner festigen und sichern, also Dinge welche grundsätzlich so oder so selbstverständlich sein sollten.

Mein Tipp: Durch das Passive Einkommen im Network-Marketing kann jeder Networker später immer noch ein eigenes Unternehmen aufbauen und ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, gerade wer plant später ein eigenes Unternehmen hochzuziehen kann sich wohl nirgends besser als im Network-Marketing dafür das nötige „Renten“-Einkommen und Zeit generieren.

Bist auch Du der Meinung, dass die virtuellen Franchising Vorteile die der klassischen Selbstständigkeit und klassischem Franchise weit überwiegen?

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networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Das letzte Monopol ist gebrochen: In seinem MLM-Unternehmen beim Marktführer Strom und Gas erzielt er mit seinem Team geschätzt etwa 1/5 - 20 Prozent (Stand: 01.01.2018) - der täglichen Neuregistrierungen, womit es die wahrscheinlich dynamischte Orga der gesamten Firma ist, welche jeden Monat circa 30.000 Neukunden und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 95 Millionen Euro erzielt. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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