Warum im MLM langfristiges Denken so wichtig ist und sich Ausdauer auszahlt

Gerade in Deutschland wird der Strukturvertrieb oft als eine M√∂glichkeit des schnellen Geldes interpretiert. Als eine art wundersame Geldmaschine, die nur etwas Gl√ľck und Timing ben√∂tigt. Doch die Wahrheit lautet, grunds√§tzlich ist es zwar auch im Networkmarketing m√∂glich sehr schnell hohe Einkommen zu generieren, doch ist dies die absolute Ausnahme. F√ľr Erfolg im Networkmarketing ben√∂tigt man generell genauso viel Geduld und Ausdauer wie in jeder anderen gew√∂hnliche Gesch√§ftst√§tigkeit auch. ¬†

√Ąhnlich wie andere Selbst√§ndigkeiten, baut man im MLM nach und nach und √ľber Jahre hinweg ein Unternehmen auf. Nur mit dem Unterschied das einem nicht selber das Unternehmen direkt geh√∂rt, sondern das man lediglich einen Teil des MLM-Unternehmens mit aufbaut und an diesem Teil (an den Ums√§tzen) beteiligt wird.

Vergleichen wir es mit herk√∂mmlichen Firmen, auch hier sind die Globalplayer meistens Unternehmen welche schon teilweise seit Jahrzehnten auf dem Markt sind und sich √ľber all die Jahrzehnte √ľber mehrere Grenzen hinweg aufgebaut und positioniert haben. Unternehmen welche teilweise √ľber all die Jahre und Jahrzehnte zu Milliardenkonzernen gereift sind.

Es gibt nat√ľrlich auch einige wenige Ausnahmen, wie bspw. Google, Microsoft oder Facebook, Unternehmen welche es in nur einigen Jahren an die Weltspitze geschafft haben. Doch grunds√§tzlich kommt die Gr√∂√üe erst √ľber die Jahrzehnte, die Jahrzehnte kontinuierlicher Reifung.

√Ąhnlich ist es im Strukturvertrieb, es gibt einige wenige Leute welche es in nur wenigen Monaten und Jahren zu sechsstelligen Einkommen geschafft haben, doch die meisten Leute im Networkmarketing -welche f√ľnf- bis siebenstellige Monatseinkommen erzielen- haben √ľber Jahrzehnte hinweg kontinuierlich ihr Gesch√§ft aufgebaut bzw. ihre Umsatzbeteiligung am Strukturvertriebsunternehmen.

F√ľr jeden Networker der im MLM erfolgreich sein m√∂chte, hierzu mein Tipp, setze Deinen Fokus auf die n√§chsten 3 bis 5 Jahre und arbeite kontinuierlich an Deinem Gesch√§ft. Unterteile zudem die Zeitabst√§nde in Deinem Fokus von bspw. 5 Jahren in 6 Monatsschritten. Sofern Dein Unternehmen in Deinem Markt Wachstum hat und nicht stagniert und sofern die Produkte eine stabile (mit stabil ist nicht 100% gemeint, sondern das eine gesunde Basis Bestandskunden bleibt) Nachfrage haben, ist dein Erfolg so gut wie sicher.

Nat√ľrlich ist das pers√∂nliche Wachstum des strukturierten Vertriebes niemals berechenbar. Doch ich m√∂chte Dir gerne mal in einem fiktiven Beispiel aufzeigen wie sich eine Networkerstruktur bei einem nebenberuflichen Networker in 3 bis 5 Jahren entwickeln kann. Ich verdeutliche dieses immer sehr gerne in einem virtuellen Zahlenbeispiel, weil so besonders die Notwendigkeit „Der Ausdauer“ beim Gesch√§ftsaufbau im Strukturvertrieb deutlich wird. Und zudem um darzustellen, warum gerade zum Anfang so viele Networker vorzeitig aufgeben.

Zeit in Monaten

Teampartnerzahl

Umsatz in Euro

Einkommen in Euro

1

1

10

1

2

2

20

2

3

4

40

4

4

7

70

7

5

12

120

12

6

18

180

18

7

27

270

27

8

33

330

33

9

42

420

42

10

60

600

60

11

72

720

72

12

90

900

90

15

120

1200

120

18

160

1600

160

21

200

2000

200

24

260

2600

260

28

340

3400

340

32

450

4500

450

36

600

6000

600

48

1500

15000

1500

54

3000

30000

3000

60

5000

50000

5000

In 10 Jahren …?

10000 oder 20000 Partner oder gar mehr?

1 Million oder 2 Millionen oder gar mehr?

10000 oder 20000 oder gar mehr?

Im obigen Beispiel siehst Du, dass die¬†ersten 3 Monate¬†sehr schleppend liefen. Eventuell wurden sogar in diesem Zeitraum 10 Partner pers√∂nlich gesponsert (Firstline) und nur noch vier sind davon aktiv. Eventuell haben sich in diesem Zeitraum schon die ersten Partner ‚Äú√ľberschaubar‚ÄĚ dupliziert, doch es kann auch genauso gut sein, das noch gar keine Duplikation erfolgt ist.

Kein Wunder, das genau in diesem Zeitraum die meisten Neueinsteiger im Network-Marketing entt√§uscht das Handtuch werfen. Niemand hat diesen Menschen eventuell erz√§hlt, das gerade in der Anfangszeit im MLM besonders lange¬†ges√§t werden muss. Wahrscheinlich sind diese Leute sogar mit tollen Versprechungen vom schnellen Geld und schnellen Reichtum eingestiegen und dementsprechend umso entt√§uschter. Denn statt der ersten Millionen, haben sie nicht mal 100 ‚ā¨ erzielt.

Selbst nach einem halben Jahr¬†ist noch nicht viel mehr entstanden als ein schlechtes Taschengeld. Doch danach scheinen sich so langsam erste ernsthafte Networker etabliert zu haben, welche eine sp√ľrbare Duplikation und Eigendynamik in die Struktur hereinbringen. Trotz allem das Einkommen ist nach einem Jahr harter nebenberuflicher T√§tigkeit nicht mal im dreistelligen Bereich.

Auch nach 2 Jahren¬†schaut es sehr schleppend aus, gerade mal ein gutes Taschengeld von 260 ‚ā¨ im Monat. H√∂chstwahrscheinlich erzielt der Networker real sogar minus, da bspw. 300 bis 400 ‚ā¨ monatlich f√ľr Gesch√§ftsausgaben (Marketing, Telefonkosten etc.) draufgehen.

Nach drei Jahren¬†ist der Networker immer noch am Ball, doch leben kann er von bescheidenen 600 ‚ā¨ im Monat noch lange nicht. Doch sp√ľrbar macht sich die Erkenntnis breit, dass das Gesch√§ft zwar relativ langsam doch relativ stabil w√§chst (dies ist selbstverst√§ndlich nur mit guten nachfragestarken Produkten m√∂glich).

Nach 4 Jahren¬†betr√§gt das nebenberufliche Einkommen bereits immerhin 1500 ‚ā¨, nach Abzug der Ausgaben verbleiben real etwa 1.000 ‚ā¨ pro Monat

Nach 5 Jahren¬†√ľbersteigt das nebenberufliche Einkommen das Einkommen der Hauptexistenz und liegt bei stolzen 5.000 ‚ā¨. Nun gibt der Networker so richtig Gas und ist √ľberzeugter als jemals zuvor von seinem Gesch√§ft. Er k√ľndigt seine bisherige Hauptexistenz und konzentriert sich voll und ganz aufs Network-Marketing. Zudem steckt sein jetzt selbstbewusstes Auftreten und seine Begeisterung f√ľr sein Gesch√§ft andere Menschen sprichw√∂rtlich an. Auch ist er erfahrender geworden und selber zu einem erfahrenden Networker gereift. Er investiert gleichzeitig mehr Geld in Werbung als jemals zuvor und sponsert so statt ehemals durchschnittlich ‚Äúnur‚ÄĚ 1 bis 2 Firstliner im Monat nun 5 bis 8 Firstliner im Monat. Nun kommt die Networkstruktur richtig in Schwung und entwickelt eine unglaubliche Eigendynamik. Eigentlich k√∂nnte sich der Networker sp√§testens jetzt zur√ľcklehnen, denn das gesch√§ft w√ľrde sich nun bereits auch ohne seinen Einsatz weiterentwickeln, doch jetzt f√§ngt das Gesch√§ft erst so richtig an Spa√ü zu machen. Der Networker m√∂chte nun mit m√∂glichst vielen weiteren Menschen diesen Erfolg und seine Erfahrungen teilen¬†und zeigen wie cool man ein Einkommen generieren kann.

Verstehst Du jetzt warum im Strukturvertrieb so viele Menschen vorzeitig aufgeben? Nur sehr wenigen Menschen wird das MLM-Gesch√§ft richtig erkl√§rt. Und viele sind wahrscheinlich auch nicht bereit √ľber diesen Zeitraum kontinuierlich flei√üig zu sein. In einem Zeitraum indem man anfangs nur sehr wenig zur√ľckbekommt.

Doch vergleichen wir dies bspw. mit der klassischen Selbstst√§ndigkeit, oft werden Kredite von 100.000 ‚ā¨ oder gar in Millionenh√∂he aufgenommen. Kredite welche generell erst nach Jahrzehnten zur√ľckgezahlt werden k√∂nnen oder ewig in der Unternehmensbilanz als Fremdkapital gelistet sind.

Im Strukturvertrieb hingegen kann man nahezu zum Taschengeldtarif und bei √ľberschaubaren Ausgaben step-by-step seine Vollexistenz aufbauen.

Trotz alledem, auch im Network-Marketing ben√∂tigt der Erfolg generell einige Zeit und sehr viel Flei√ü und Kontinuit√§t! Wie √ľberall, wird einem auch hier nichts geschenkt. ūüėČ

networker
 

Konnte bereits w√§hrend seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, 483 Erstlinien sponsern und ein hauptberufliches Monatseinkommen im Network-Marketing √ľber das Internet aufbauen. Mit mittlerweile √ľber weit eintausend direkt gesponserten Vertriebspartnern z√§hlt er zu einer der erfolgreichsten Rekrutierern der deutschen MLM-Branche.

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