Wie vielen Firstliner benötigt man um im MLM ein Haupteinkommen aufzubauen?

Einer der wohl häufigsten Fragen im MLM, welche nicht nur bei Neueinsteigern immer wieder vorkommt, lautet: „Wie viele Firstliner benötigte ich um im MLM ein Haupteinkommen aufzubauen?“ Das Positive dabei zuerst, je nach Vergütungsplan reichen ein Firstliner (dieses betrifft lediglich Unilevelmarketingpläne und Matrixvergütungspläne) bis 2 Firstliner vollkommen aus . Dabei ist allerdings nicht gemeint das es genügen würde nur ein bis 2 Leute ins Geschäft anzubinden, sondern das wir hier von den Firstliner sprechen, welche die Struktur weiter in die Tiefe duplizieren. Allgemein muss man sagen das ein Firstliner selbst bei einem Unilevel- und Matrixplan in der Praxis kaum ausreichend sein wird, da in der Regel die Duplikation in die Breite für ein dementsprechendes Einkommen nicht befriedigend sein wird, doch es ist hier zumindest rein theoretisch möglich und je tiefer der jeweilige Plan auszahlt, umso höher diese Wahrscheinlichkeit.

Doch wie bereits erwähnt, allein um eine ausreichende Duplikation zu entwickeln sollten zwei Firstliner das absolute Minimum darstellen, denn bedenke 1×1 bleibt immer eins, nur 2x2 wird 4 und 4x2 wird 8 usw.. Gleichzeitig aber auch um nicht nur auf eine Linie angewiesen zu sein, unabhängig in welchem Vergütungsplan man auch arbeitet.

Ich kenne sehr sehr erfolgreiche Networker welche nur 2 starke Linien haben und daraus eine Struktur von tausenden von Partnern aufgebaut haben. Diese erfolgreichen Networker mussten in der Regel alle mindestens im Durchschnitt 50 bis 100, teilweise sogar mehrere hunderte Partner direkt sponsern, um diese zwei Firstliner zu entdecken. Doch ich kenne ebenso – bisher nur einen einzigen Networker – welche nur 2 Leute ins Geschäft gebracht hat und beide habe eine riesige Organisation aufgebaut. Das Witzige dabei, dieser Networker ist ein ältere Herr jenseits der 70 Jahre und hatte diese zwei Leute nur mal zu einer Veranstaltung geschickt, ohne sich selber tiefer mit seinem Geschäft jemals auseinandergesetzt, geschweige es verstanden zu haben. Dieser Mensch ist und sollte natürlich für Networker kein Vorbild sein, doch es zeigt mal wieder eindrucksvoll wie wertvoll jeder Partner sein kann und zudem wie schnell sich das Geschäft positiv in die Tiefe entwickeln kann.

Generell gilt, je einfacher ein System ist und umso zielgerichteter die Werbung ausgelegt ist, umso höher steigt die Wahrscheinlichkeit das sich aus diesen Firstlinern genau die (ersten) zwei Firstliner entwickeln welche sich in die Tiefe stark duplizieren. Firstliner also welche das Geschäft genauso ernsthaft und kontinuierlich betreiben wie Du. Das Ziel ist daher nicht so viele direkte Partner zu sponsern wie nur möglich, sondern so effizient wie möglich (bspw. lieber in Unternehmerkreisen rekrutieren als Leute aus dem Angestelltenverhältnis) und lange zu sponsern bist Du den ersten Firstliner hast der wirklich Engagement zeigt und diesen dann zu unterstützen. Natürlich darfst und solltest Du auch dann weiter dein MLM-Geschäft aufbauen. Doch wichtig ist, dass Du vorallem in dieser Phase vordergründig für genau diesen Firstliner zur Verfügung stehst bspw. für Sponsorgespräche (3-er-Konferenzen) oder bei Marketingunterstützung usw.. Erst nach dem Dein erster ernsthafter Firstliner alleine arbeiten kann und keine weitere Unterstützung benötigt, ist es zu empfehlen  wieder die eigenen Sponsortätigkeiten zu erhöhen und wieder so lange zu sponsern bis Du wieder merkst, das einer wirklich will, um diesen dann wieder zu unterstützen.

Doch woran merkt man überhaupt ob jemand wirklich will oder sich lediglich einmal einschreiben möchte um sich wenig später wieder ablenken zu lassen? Ganz einfach, die Firstliner welche wirklich wollen melden sich immer wieder bei Dir und rufen Dich immer und immer wieder an indem Sie Dich zu Fragen zum Geschäft manchmal geradezu bombardieren. Für diese Leute musst Du dann natürlich erreichbar sein und sie so lange unterstützen bis sie von alleine vorwärts kommen. Und wann kommen diese Leute von allein vorwärts? Ganz einfach, einmal siehst und merkst Du das natürlich indem Du die Entwicklung in der Struktur als Sponsor verfolgen kannst und als zweites haben diese Firstliner natürlich mit der Dauer der Geschäftstätigkeit (Learning by Doing)  immer weniger Fragen und melden sich dementsprechend immer seltener. Irgendwann sind diese Firstliner soweit eigenständig, so das Du bspw. nur noch einmal im Monat ein kurzes Update mit ihnen besprichst und man sich austauscht und sich ab und zu natürlich auf den Veranstaltungen wieder trifft um ein Bier zu trinken 😉

Was viele Networker falsch machen. Sie sponsern wie die Weltmeister und lassen dabei oft ihre eigenen Firstliner total im Stich. Es ist nicht selten das Sponsoren sogar ihre Rufnummer ändern und nicht mehr erreichbar sind oder wo ständig das Telefon besetzt ist. Der größte Fehler ist, das viele Networker ihren ernsthaften Firstlinern weniger Aufmerksamkeit schenken als potentiellen Interessenten. Daher vergesse nie was Network Marketing ist, ja man muss Leute anbinden aber das ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist, dass Du anschließend auch für Deine ernsthaften Firstliner (Leute welche Dich also, nach dem Geschäftseinstieg fordern, indem sie sich immer und immer wieder bei Dir melden) da bist und Ihnen dann zeigst wie Sie Deine erfolgreiche Arbeitsweise duplizieren können.

Wenn Dein Marketing gut ausgelegt ist – Du also bspw. vorallem mit Leuten aus dem Unternehmertum zu tun hast, welche bspw. wissen das man „erst Geben“ muss um zu nehmen und das man Geduld benötigt – und wenn Dein Marketingsystem leicht duplizierbar ist, dann hast Du gute Chancen dass Du relativ wenige direkte Leute benötigst um die ersten 2 guten ernsthaften Firstliner zu finden. Je nach MLM-Unternehmen sind die Zahlen bzw. Durchschnittswerte natürlich unterschiedlich. Allgemein gilt bspw. das bei Unternehmen welche erst einmal einen Starterkit von bspw. 1.000 Euro verlangen mehr ernsthafte Firstliner haben, als bei Unternehmen wo der Einstieg bspw. nur 100 Euro kostet oder eventuell sogar kostenfrei möglich ist. Eine natürliche Auslese findet hier also generell schon im Vorfeld statt, denn die Leute welche nur mal schauen oder/und gar nicht an das Geschäft glauben, werden in der Regel auch nicht dazu bereit sein 1000 Euro im Vorfeld für Produkte auszugeben. Zwar ist es in diesen Unternehmen also allgemein schwieriger neue Partner anzubinden aber dafür ist die Duplikation in der Regel um ein vielfaches höher als bei sehr günstigen oder kostenfreien Unternehmen.

Als Abschluss und um die obere Fragen des Beitrages zu beantworten möchte ich sagen, wie in einem normalen Unternehmen auch sind immer mehrere Bewerbergespräche nötig um die „richtigen“ Partner zu finden. Bei der Lufthansa bspw. werden von etwa 100 Bewerbern gerade mal im Durchschnitt einer zugelassen, doch das sind Durchschnittswerte, mal benötigt es auch 300 Bewerbergespräche und manchmal aber auch nur 50. Im MLM ist es ähnlich, nur das generell jeder die Chance erhält sich zu beweisen und nicht im Vorfeld ausgemustert wird. Doch der Nachteil dessen ist eben, da eben der Einstieg so verhältnismäßig leicht ist, das sich diese Leute eben später noch einmal selber aussortieren indem sie durch Leistung zeigen ob sie geeignet sind oder nicht. Umso besser und einfacher Dein System ist, umso mehr werden natürlich letztendlich dafür geeignet sein sich zu erfolgreichen ernsthaften Firstlinern zu entwickeln. 😉 Arbeite daher als Networker immer so einfach und duplizierbar wie möglich. Je besser Du das machst, umso weniger Firstliner wirst Du durchschnittlich benötigen um zwei „ernsthafte“ Firstliner zu generieren, als andere Networker in Deinem Unternehmen, welche ein schlechteres duplizierbares System oder gar kein duplizierbares System verwenden. Es kann dann sogar durchaus sein dass Du mit bspw. nur 100 Firstliner genauso viel oder gar bedeutend mehr erreichst als jemand im selben Unternehmen der bspw. 1000 Firstliner hat. 🙂

networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Mittlerweile konnte er weit über eintausend Vertriebspartner direkt gewinnen und einen zweistelligen Millionenbetrag allein durch Eigenumsatz generieren. Das letzte Monopol ist gebrochen: Beim Marktführer Strom und Gas im Direktvertrieb/MLM - Made in Germany konnte er zusammen mit seinem Team bereits tausende Kunden gewinnen und eine vierstellige Vertriebsmannschaft aufbauen. Seine persönliche Zielsetzung: Über 2.000 Erstlinien - über 100.000 Vertriebspartner - und über 1 Million Kunden in den nächsten 10 Jahren. Das seine Kooperationsfirma mit aktuell circa 30.000 Neukunden im Monat und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 120 Millionen Euro dafür perspektivisch die passende Grundlage bietet steht außer Frage. Ebenso seine persönliche Kompetenz als diplomierter Online-Marketing-Manager im Online-Marketing: Mehrerer seiner Teampartner und Kunden konnten mittlerweile durch seine vermittelten Strategien weit über 100 Erstlinien gewinnen - teilweise bereits im 1. Jahr. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog sowie in seinem neuen Buch MLM-Marketing.

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