Warum man im MLM im Gegensatz zum Direktvertrieb nicht so schnell Geld verdient

Oft wird behauptet MLM ist eine Verbindung von Direktvertrieb und strukturierten Vertriebsaufbau, doch diese Aussage ist bei genauer Betrachtung nur bedingt richtig.

Eine Tatsache ist im MLM genauso wie im Direktvertrieb, der direkte Kontakt ist überall die oberste Priorität, denn erst durch den direkten Verkauf bzw. der direkten Empfehlung können letztendlich Umsätze generiert werden. Doch trotz allem erfolgt die Vergütung im Direktvertrieb und im MLM gänzlich unterschiedlich, wodurch auch die Schwerpunktsetzung der jeweiligen Vertriebsformen anderweitig ausfällt. So ist im Direktvertrieb der Schwerpunkt klar auf den Verkauf ausgelegt. Im MLM besteht der Fokus hingegen mehr auf den langfristigen Beziehungsaufbau von Menschen -welche im Idealfall von einem Produkt automatisch begeistert sein sollten, da sie es sowieso regelmäßig verwenden- und der Duplikation von Freundschaften. Freunde kaufen quasi bei Freunden ein bzw. nutzen eine Dienstleistung von der sie überzeugt sind und empfehlen es an andere Freunde weiter, daher nennt man MLM oft auch unter Insidern Freundschaftsmarketing. In einen der nächsten Blogartikel werden wir darauf zu sprechen kommen, welche Menschen sich für die jeweilige Vertriebsform besonders eignen, heute soll es allerdings ausschließlich um die Verprovisionierung gehen.

Schauen wir uns zuerst die Vergütung im Direktvertrieb an:

Im echten Direktvertrieb gibt es keine zusätzliche Strukturbeteiligung, d.h. wenn jemand ein gutes Produkt oder eine Dienstleistung an eine andere Person weiterempfiehlt dann erhält er hierfür zwar ebenso wie im MLM eine Beteiligung, doch der Empfehlungsgeber erhält keine Beteiligung wenn die direkte Empfehlung wiederum auch dieses Produkt weiterempfiehlt. Der Vorteil: Wenn bspw. ein Provision von 50% ausgeschüttet wird, dann erhält der Vermittler bei bspw. einem Produkt von 100 Euro sofort 50 Euro Auszahlung.

Nun die Vergütung im MLM:

Im MLM hingegen werden zwar auch -in diesem Beispiel- insgesamt genauso 50% Provision von der Firma an die Vertriebspartner ausgeschüttet, doch geschieht dies auf mehreren Ebenen. Im Falle eines Unilevelmarketingplanes mit 5 Stufen/Ebenen werden so bspw. jeweils 10% x 5 pro Generation ausgezahlt, d.h. die direkte Empfehlung wird nur zu 10% (im Gegensatz zum Direktvertrieb mit 50%) vergütet. Ein Empfehlungsgeber muss so also 5 mal mehr leisten um die selber Provision zu erzielen, wie im klassischen Direktvertrieb.

Der Vorteil, sobald der Networker nur 5 Teampartner hat welche bspw. im Monat nur eine Empfehlung tätigen, verdient er das selbe wie im Direktvertrieb und wenn er doppelt so viele Teampartner hat -welche auch nur jeweils eine Empfehlung im Monat tätigen- dann erzielt er sogar bereits ein doppelt so hohes Einkommen wie der klassische Direktvertriebler. Es ist also langfristig viel smarter, nur 10% an seiner eigenen Leistung zu verdienen und dafür auch an anderen Erfolgen beteiligt zu sein, als selber nur 50 Prozent ohne Beteiligungsmöglichkeit, insofern man die Möglichkeit des Strukturaufbaus anwendet.

Es gibt einige Topp-Networker in der Branche welche Strukturen von teilweise 100.000 bis über 1 Million Partnern aufgebaut haben und so Einkommen erzielen, die sich der Ottonormalverbraucher kaum vorstellen kann. Solche gewaltigen Strukturen bauen sich natürlich nicht über Nacht auf, sondern werden generell über Jahrzehnte -mit konsequenter Arbeit und Konzentration und Ausdauer- erschaffen und noch dazu benötigt man -wie in jedem anderen Geschäftsfeld auch- ein wenig Glück sich rechtzeitig in einem besonders wachstumsstarken Markt positioniert zu haben. Und auch dies sind noch lange nicht alle Faktoren welche hierfür notwendig sind. Doch eines steht fest, auch wenn nur die wenigsten Networker Strukturen von über 100.000 Partner aufbauen werden, so kann sich jeder -der sich in einem nicht gesättigten Markt befindet- sukzessive ein wachsendes nebenberufliches Einkommen aufbauen, welches nach einigen Jahren sogar den Sprung von der Nebenerwerbstätigkeit in die hauptberufliche Selbstständigkeit ermöglichen kann.

Und last but not least, einen Vorteil welchen ich besonders im strukturierten Vertrieb/MLM schätze ist die Tatsache, das man mit seiner Beteiligungsstruktur auch dann Umsätze erzielt wenn man mal krank ist oder sich im Urlaub befindet. Die Möglichkeit eines echten Residualeinkommens kann der Direktvertrieb so nicht bieten. Ein Passives Einkommen welches später im Übrigen auch weitervererbt werden kann.

networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Mittlerweile konnte er weit über eintausend Vertriebspartner direkt gewinnen und einen zweistelligen Millionenbetrag allein durch Eigenumsatz generieren. Das letzte Monopol ist gebrochen: Beim Marktführer Strom und Gas im Direktvertrieb/MLM - Made in Germany konnte er zusammen mit seinem Team bereits tausende Kunden gewinnen und eine vierstellige Vertriebsmannschaft aufbauen. Seine persönliche Zielsetzung: Über 2.000 Erstlinien - über 100.000 Vertriebspartner - und über 1 Million Kunden in den nächsten 10 Jahren. Das seine Kooperationsfirma mit aktuell circa 30.000 Neukunden im Monat und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 120 Millionen Euro dafür perspektivisch die passende Grundlage bietet steht außer Frage. Ebenso seine persönliche Kompetenz als diplomierter Online-Marketing-Manager im Online-Marketing: Mehrerer seiner Teampartner und Kunden konnten mittlerweile durch seine vermittelten Strategien weit über 100 Erstlinien gewinnen - teilweise bereits im 1. Jahr. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog sowie in seinem neuen Buch MLM-Marketing.

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