Wodurch sich MLM und der Direktvertrieb grundsätzlich unterscheiden

Im letzten Blogartikel haben wir über die Unterschiede der Verprovisionierung bei Direktvertrieb und MLM gesprochen, heute möchte ich darauf zu sprechen kommen welche Leute für MLM besonders gut geeignet sind und inwiefern sich der Direktvertrieb grundsätzlich vom MLM unterscheidet.

Viele Menschen denken -wie bereits im letzten Artikel erwähnt- das MLM und Direktvertrieb weitestgehend das selbe sind und der Unterschied im MLM nur darin liege, das es zusätzlich eine untere Vertriebsstruktur gibt (daher auch die häufige Bezeichnung für MLM = Strukturvertrieb), doch MLM ist grundlegend anders aufgebaut, angefangen bei der Verprovisionierung bis zu der Art der Bewegung von Gütern. Ich spreche mit Absicht dabei von der Bewegung von Gütern und nicht vom Verkauf, denn im MLM empfiehlt man etwas weiter von dem man absolut überzeugt ist und was man seinen Freunden und Bekannten gerne weiter gibt, da man weiß das es ihnen einen Mehrwert bietet oder einfach davon begeistert ist. Ähnlich wie einen guten Kinofilm den man gesehen hat und über den man anschließend spricht und woraufhin einige Leute -durch die eigene Empfehlung- erst daraufhin ins Kino gehen. Nur leider bekommt man dafür -unfairerweise- generell keine Umsatzbeteiligung.

Im Direktvertrieb hingegen wird klassisch verkauft und es herrscht Verkaufsdruck, da der Vermittler nur dann Geld erhält wenn er Umsätze tätigt. Dadurch das er keine Leute anbinden kann (es gibt keine Struktur) muss er immer wieder Monat für Monat seine Verkaufszahlen schaffen und steht unter Zeitdruck und Stress. Er muss ständig neue Argumente finden und durch den enormen Druck wird oft unethisch verkauft, so fallen häufig Aussagen welche nicht unbedingt der Realität entsprechen und das alles nur um die erforderlichen Umsätze Monat für Monat zu erreichen und damit die Existenz zu sichern. Im Direktvertrieb muss man also zwangsläufig ein guter Verkäufer sein und mehr oder weniger auch mal bereit sein -überspitzt formuliert- über Leichen zu gehen. Ich weiß dies sind harte Worte, doch bedenke bitte das wahre Worte manchmal härter sind als schöne Worte, welche oft nicht wahr sind.

Im MLM hingegen hat man nicht diesen Verkaufsdruck, denn man empfiehlt etwas was man sowieso schon länger verwendet und von dem man überzeugt und/oder begeistert ist. Man hat auch erst gar nicht das Gefühl das man etwas verkaufen würde, da man sich damals selber über diese Empfehlung/Tipp gefreut hat und dankbar dafür ist. Gerade aus diesem Grund ist es im MLM so fundamental wichtig von seinem Produkt in aller erster Linie als Kunde überzeugt zu sein. Man sollte sich immer die Frage stellen: „Würde ich das Produkt auch dann regelmäßig konsumieren, wenn ich nicht eine zusätzliche (mögliche) Strukturbeteiligung erhalten würde?

Wenn das Produkt wirklich gut ist und einen großen Markt hat, dann werden auch einige Leute der direkten Empfehlungen ihren Freunden und Bekannten dieses Produkt weiterempfehlen und darüber reden. Menschen verbreiten und teilen von Natur aus gerne hilfreiche und gute Informationen oder Erfahrungen über Produkte und reden darüber. Besonders die Leute welche ein Helfersyndrom in sich tragen und als Hilfsbereit gelten und gerne mit anderen Menschen reden, sind daher ideal für’s MLM geeignet.

Leute die optimaler weise gar keine Scheu vor Fremden Menschen haben und klar zu ihrer eigenen Meinung stehen, authentisch und selbstbewusst sind, sind besonders ideal für’s Networking geeignet und bringen somit die besten Voraussetzungen als Networker mit. Es geht im MLM also nicht darum einmalig etwas zu verkaufen -wie im Direktvertrieb- und auf Teufel komm raus Umsätze zu erzielen, sondern darum langfristige Beziehungen aufzubauen, indem man nahezu selbstverständlich etwas gutes weiterempfiehlt und/oder entgegengesetzt ein Produkt logischerweise viel lieber über seine Freunde oder Bekannte bezieht, als über fremde Personen.

Ich hoffe ich konnte Dir MLM etwas näher bringen. Wichtig zu verstehen ist -entgegen der oft weitläufigen Meinung- das MLM ein langfristiges Geschäft ist. So ist es bspw. nicht mit dem Direktvertriebler im Immobilienbereich vergleichbar, welcher bspw. mal eine Immobilie für 1 Million Euro verkauft und dabei 5% = 50.000 Euro erzielt. Im MLM baut man sich hingegen sukzessive eine Struktur auf, welche über Jahre hinweg eine Größe von mehreren hunderten und tausenden Menschen erreichen kann. 

networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Das letzte Monopol ist gebrochen: In seinem MLM-Unternehmen beim Marktführer Strom und Gas erzielt er mit seinem Team geschätzt etwa 1/5 - 20 Prozent (Stand: 01.01.2018) - der täglichen Neuregistrierungen, womit es die wahrscheinlich dynamischte Orga der gesamten Firma ist, welche jeden Monat circa 30.000 Neukunden und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 95 Millionen Euro erzielt. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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