Trendprodukte im MLM – Chance oder Risiko?

Viele Networker haben Angst im Network-Marketing einen ganz großen Trend zu verpassen und gerade der Neueinsteiger lässt sich sehr schnell von neuen Trends irritieren. Aktuell werben viele Strukturvertriebe mit Trends, doch wie begründet ist die Sorge eigentlich einen Trend im MLM zu verpassen?

Wer Networker ist, erhält mit zunehmender Bekanntschaft in der Szene gleichzeitig immer mehr neue Angebote. Angebote welche oft von der megamäßigsten neuen Chance des Jahrtausends handeln und welche inklusive nahezu selbstverständlich den aller besten Vergütungsplan aller Zeiten beinhalten. Doch dem nicht genug, zusätzlich sind nahezu alle „angeblich“ neuen Superstrukturvertriebe mit dem ultimativen Trendprodukt versehen, welches schon in den nächsten Monaten die Welt gewaltig verändern wird. Oft fallen dann sogar Sätze wie: „Der der diesen Trend nicht erkennt wird sich in eine bis zwei Jahren in das verlängerte Rückrad beißen“ oder „In 5 bis 10 Jahren wird sich dieses Unternehmen in der Größe zu Ebay, Facebook und Google gesellen“ usw..

Als erfahrender Networker weißt du natürlich das keine MLM-Firma den besten Vergütungsplan hat und Dir ist längst bekannt, das Networkmarketing viel mit „Marketing“ zu tun hat. So wird in dieser Branche mit allen Mitteln versucht etwas schmackhaft zu machen bzw. schmackhaft zu präsentieren. So fallen teils Aussagen welche an der Grenze der Legalität liegen. Ganz so wie in nahezu allen anderen Bereichen der Wirtschaft wo Werbung ein ebenso wichtiges Mittel für den Absatz von Produkten und Dienstleistungen ist.

Doch heute soll das Thema nicht die Frage bezüglich der Legalität von Werbung und grenzwertigen Aussagen sein, sondern die Frage soll heute sein, inwiefern Trendprodukte gut und ob diese überhaupt -geschäftlich gesehen- im Networkmarketing sinnvoll sind, denn gerade mit Trends wird aktuell in der Branche sehr stark geworben.

Kommen wir zuerst zu den Vorteilen von Trends. Trends bieten die Gelegenheit -insofern sich rechtzeitig platziert wird- an einer Wachstumswelle ganz vorne dabei zu sein. Bedeutet, es besteht weniger Verdrängungswettbewerb und eine Marktsättigung ist (noch) nicht vorhanden. Sofern das Unternehmen den optimalen Zeitpunkt für einen Trend erblickt hat -der im Idealfall also von anderen Firmen noch nicht erkannt wurde- kann es sowohl die Preise selber bestimmen (Preisführer) -wodurch die Handelsspanne und die Provisionen eventuell besonders attraktiv ausfallen- und zudem muss sich der Vertriebspartner nicht beim Kunden gegen andere Produkte von der Konkurrenz rechtfertigen, wodurch das Geschäft eventuell einfacher wird.

Nun kommen wir zu den Nachteilen von Trends:

Trends sind wie es der Name schon sagt, eine Art Modeerscheinung. Eine Erscheinung welche also nach einigen Jahren wieder verfliegt bzw. durch neue Trends abgelöst wird. Trends unterliegen daher oft einen Hype, eine Art ansteigende Welle, welche ganz rasch und ohne Vorankündigung absacken kann. Ein Unternehmen welches seine Produktpalette nur auf Trends aufbaut, kann somit sehr schnell -sobald dieser Trend fällt- in Turbulenzen geraten und somit können ebenso die Teampartner sehr schnell ihre passiven Einnahmen verlieren.

Ein typischer Trend ist bspw. das I-Phone oder aktuell Facebook. Die Firma Apple muss so ständig neue kreative Ideen nachlegen, da ein neues Telefon welches bspw. heute rauskommt, schon kurz nach der Produktion überholt ist. Zudem kommt, dass die Konkurrenz nicht schläft und ständig nachlegt. So ist Apple bspw. vom damaligen Marktführer in Bereich der Smartphones mittlerweile von anderen Herstellern in den Umsatzzahlen überholt worden. Apple muss dadurch ständig nachlegen, um keinen Trend zu verpassen und unterliegt einem hohen Innovationsdruck. Nur einige verpasste Trends oder zu gewagte neue Trends (welche sich nicht als neuer Trend erfüllen) können schnell die Insolvenz des Unternehmens bedeuten.

Ähnliches gilt für Facebook, noch vor paar Jahren war MySpace Marktführer bei den Socialplattformen und eines der ersten Unternehmungen welches diese Plattformen weltweit ins Leben rief. Wenig später kam Facebook und stellte MySpace in den Schatten. Wie lange wird Facebook Marktführer bleiben? Diese Frage kann niemand beantworten, doch es ist sicherlich nicht auszuschließen, das auch Facebook in absehbarer Zeit ein zweites MySpace werden könnte.

Man sieht, Trends können sehr lukrativ sein und bieten wahrscheinlich sogar das höchste Potential um schnell viel Geld zu verdienen -welches u.a. Apple und Facebook eindrucksvoll bewiesen haben- doch die Aussicht auf ein langfristiges halbwegs stabiles Passives Einkommen, können all diese Trends meiner Meinung nach nur bedingt erfüllen.

Besonders aktuell, gibt es viele Network-Marketing-Firmen welche mit Trends werben und einige davon werden sicherlich auch erfolgreich werden, doch wie lange diese einzelnen Trends dann bestehen bleiben, das wird sich erst in der Zukunft zeigen. Die Chance auf ein langfristig halbwegs stabiles Passives Einkommen können diese Firmen nach meiner Ansicht nach nicht erfüllen und gerade das ist den meisten Networkern am wichtigsten „ein stabiles Residualeinkommen“.

Eines steht fest, Unternehmen welche qualitative Produkte vermarkten, die der Kunde auch in 30 und in 50 Jahren noch benötigen wird, bieten bezüglich der grundlegenden Geschäftsbasis eine langfristige Perspektive und somit auch die Chance auf ein stetig ansteigendes Passives Einkommen. Zwar müssen sich die Partner hier (im Gegensatz zu Trends) generell mehr rechtfertigen und das Wachstumpotential ist aufgrund der vielen Konkurrenten und der Marktteilung nicht exorbitant hoch, doch so lange sich ein Unternehmen nicht in einem total gesättigten Verdrängungsmarkt befindet, über ein moderates Wachstum verfügt und klare Stärken/Alleinstellungsmerkmale aufweist, so lange muss sich niemand davor fürchten einen Trend zu verpassen.

networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Das letzte Monopol ist gebrochen: In seinem MLM-Unternehmen beim Marktführer Strom und Gas erzielt er mit seinem Team geschätzt etwa 1/5 - 20 Prozent (Stand: 01.01.2018) - der täglichen Neuregistrierungen, womit es die wahrscheinlich dynamischte Orga der gesamten Firma ist, welche jeden Monat circa 30.000 Neukunden und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 95 Millionen Euro erzielt. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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