Warum Networklegenden oft eine Enttäuschung sind

Wie im letzten Blogartikel bereits erläutert, haben Networklegenden oft einen entscheidenden Vorteil, denn sie sind sehr bekannt und viele Networker reißen sich förmlich darum um mit diesen Leuten direkt zusammenzuarbeiten. In der Hoffnung durch die langwierige Erfahrung zu profitieren und eine besondere Unterstützung beim Geschäftsaufbau zu genießen.

Doch leider stellt sich zu über 90 Prozent schnell Ernüchterung ein, denn Networklegenden haben ihr MLM-Geschäft meistens bereits vor 10 oder 20 Jahren aufgebaut und die damaligen Methoden funktionieren im heutigen Zeitalter generell längst nicht mehr so gut wie vor längst vergangenen Jahren. So kenne ich bspw. Networklegenden welche ihr Geschäft damals mit Flyern aufgebaut haben. Und es hat (damals tatsächlich) funktioniert. So kenne ich Networklegenden welche ihr Geschäft allein durch Zeitungsannoncen aufgebaut haben und auch dies hat (damals sehr gut) funktioniert. Ebenso kenne ich Networklegenden welche das Geschäft mit der Direktansprache und ganz ohne Werbebudget aufgebaut haben, auch das hat (damals teilweise sehr gut) funktioniert. Doch funktioniert diese Praxis auch noch nach zehn oder 20 Jahren so gut wie vor einer längst vergangenen Zeit?

Ist es nicht oft so, das gerade die Networkdinosaurier ihren neuen Partnern ihren damaligen Weg empfehlen. Einen Weg der zweifelsfrei (damals mal) funktioniert hat. Doch ob diese alten Methoden in der heutigen zeit funktionieren -ganz egal wie die Methode vor vergangenen Jahren aussah- muss kritisch hinterfragt werden.

Zweifelsohne gibt es kein schlechtes Marketing, es gibt nur gutes und weniger gutes Marketing, doch sich allein auf die damals erfolgreichen Praktiken der Networklegende zu verlassen, könnte sich schnell als Trugschluss erweisen.

Ich habe bspw. vor einigen Tagen gerade mit einem guten Freund gesprochen, der damals bei einer Networklegende gestartet ist, welcher in Deutschland über 200 000 Partner in innerhalb von 20 Jahren aufgebaut hat. Mein Freund war sich sicher dass diese Führungskraft zweifelsohne über ein funktionierendes und modernes Marketingkonzept verfügen müsse und über eine Arbeitsweise und Insidertipps an der er im besonderen Maße profitieren würde. Er wurde bitter enttäuscht. Empfohlen wurde ihn die Namensliste (was grundsätzlich als Ergänzung sicherlich nicht verkehrt ist), ganz so wie die Networklegende vor über 20 Jahren auch angefangen hat das Geschäft aufzubauen.

Zudem kommt noch ein Punkt. Bei bestehenden Networklegenden funktioniert das Marketing anders als für einen durchschnittlichen Networker, da alleine aufgrund des positiv gebrandeten Namens die Erfolgsquote bedeutend höher ist (ganz zu schweigen von der Erfahrung). Was also bei der Networklegende sehr gut funktioniert bzw. immer noch gut klappt, kann woanders eventuell nur sehr überschaubar funktionieren. So kenne ich bspw. sehr erfolgreiche Führungskräfte welche über Marketingmethoden arbeiten, worüber der Marketingfachmann schmunzeln würde, doch es funktioniert, da diese Leute einen großen Vertrauensvorsprung genießen.

Was kann man also wirklich von Networklegenden lernen? Meiner Meinung nach meistens nur markante Sprüche. Im Bereich der Motivation und der Psychologie kennen sich diese Leute generell sehr gut aus und es kann auch durchaus ein Vorteil sein wenn man mit einer Networklegende als Sponsor direkt zusammenarbeitet, bspw. aufgrund des gebrandeten Namens und somit dem Vertrauensvorsprung, an dem man indirekt auch profitieren kann. Doch bei Themen bezüglich des Geschäftsaufbaus wird man generell eine ernüchternde Erkenntnis erlangen, denn meistens leben diese Menschen immer noch mit ihren Marketingpraktiken in der Vergangenheit.

Wie bereits im letzten Blogartikl erläutert, müssen diese Personen zudem oft gar keine Werbung mehr tätigen, da viele Leute auch bei einer neuen Firma mit diesen Legenden mitziehen, alle in der Hoffnung einen besonderen Vorteil und Unterstützung zu genießen.

Und selbst wenn diese Leute Marketing betreiben, funktioniert durch deren gebrandeten Namen das Marketing in einer ganz anderen Form als bei dem durchschnittlichen Networker. Daher ist es wichtig, im Vorhinein einer Zusammenarbeit -ganz egal ob mit oder ohne Networklegende- alle wesentlichen Punkte beim MLM-Einstieg zu berücksichtigen.

networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Das letzte Monopol ist gebrochen: In seinem MLM-Unternehmen beim Marktführer Strom und Gas erzielt er mit seinem Team geschätzt etwa 1/5 - 20 Prozent (Stand: 01.01.2018) - der täglichen Neuregistrierungen, womit es die wahrscheinlich dynamischte Orga der gesamten Firma ist, welche jeden Monat circa 30.000 Neukunden und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 95 Millionen Euro erzielt. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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