10000 Euro investieren: Immobilien, Aktien, ETF, Bitcoin, Gold oder MLM?

Wo sollte man am besten 10000 Euro investieren? Vielleicht in Kryptowährungen, wie den Bitcoin? Oder in Betongold, Immobilien? Oder einfach breit gestreut in einen Aktien-ETF? Oder in Edelmetalle wie Gold und Silber? Warum ich persönlich MLM präferiere.

Die traurige Wahrheit zuerst, wenn wir über das Thema wie 10000 Euro investieren sprechen, ist es leider so, dass die meisten sich über sinnvolles Investieren keine Gedanken machen. Wie sonst ist es zu erklären, dass der Großteil der Ersparnisse auf Sparkonten und in schlecht verzinsten Geldanlagen sprichwörtlich vernichtet wird.

„Vernichtet“ deshalb, weil allein die Inflation viel höher ist als die meisten Zinsanlagen. Beispiel: Wer 1% jährlich auf dem Festgeldkonto erhält und bei gleichzeitig einer angenommenen Inflation von 3%, bedeutet dies einen Kaufkraftverlust von 1/5, also 20% nach nur 10 Jahren. Nach 10 Jahren kann sich die Person also durchschnittlich 20% weniger von dem Budget kaufen als zehn Jahre zuvor, weil zwar monetär der Geldbetrag mehr wurde, doch kaufkraftbereinigt wesentlich stärker eingebüßt hat. Diese Geldentwertung ist leider den meisten Deutschen nicht bekannt, geschweige wie man sinnvoll 10.000 Euro investieren könnte.

Wie 10000 Euro investieren?

Bevor ich darauf eingehe wie ich persönlich 10000 Euro investieren würde und wo ich allgemein das beste Chancen Risiko Verhältnis sehe, ist es wichtig zu erwähnen, das meine Meinung keinesfalls eine Anlageempfehlung darstellt. Zwar habe ich als ehemaliger Banker und Betriebswirt grundsätzlich die Sachkenntnisse, doch ist es selbst dann nicht möglich pauschale Aussagen zu tätigen. Denn je nach u.a. Alter, Vorhaben, Steuerklasse, Vorkenntnissen, Rendite und Sicherheitsansprüchen usw. müsste individuell analysiert und entschieden werden.

10.000 Euro in Aktien anlegen?

Grundsätzlich sind Aktien eine gute Anlage. Wichtig ist dabei allerdings zu beachten, das Aktien volatil sind, d.h. man über einen längeren Anlagehorizont planen sollte. Wer also für nur 5 Jahre sparen möchte, sollte dies nicht in Aktien tun, sondern mindestens 10 bis 15 Jahre auf die Investition verzichten können.

Zudem können natürlich einzelne Aktien wertlos werden, da Firmen insolvent gehen können, dementsprechend ist eine breite Streuung wichtig. Auch sollte darauf geachtet werden über mehrere Branchen und Märkte zu diversifizieren, um die Risiken möglichst abzufedern.

Wie sinnvoll eine breite Streuung ist beweisen u.a. Indexes wie Dow Jones oder DAX: Wer am 31. Dezember 1987 einfach breit in den DAX – 30 größten börsennotierten deutschen Unternehmen – angelegt hätte, könnte sich inklusive Dividenden über circa im Schnitt 9% Rendite im Jahr freuen. Ähnlich schaut es beim amerikanischen Leitindex dem Dow Jones aus, wer 1896 investiert hätte, würde trotz Wirtschaftskrisen, Weltkriegen, Spanischer Grippe, Dotcom-Blase und Co, sich über eine jährliche Durchschnittsrendite inklusive Dividende von 9% freuen.

Wer in den MDAX investiert hätte, der Index welche die 60 größten börsennotierten deutschen Unternehmen widerspiegelt, welche dem DAX nachfolgen, könnte sich sogar, seit Auflegung im Jahr 1996, um durchschnittlich stolze 12,88% im Jahr freuen.

Das tolle, seit einigen Jahren ist es auch für Kleinanleger möglich sich breit aufzustellen. So bilden einige ETF’S Indexes wie DAX, Dow Jones und MDAX nach. Zugleich ist das Kapital dabei als Sondervermögen geführt, so das es selbst im Falle der Insolvenz des Anbieters jederzeit sicher ist.

10000 Euro investieren in Immobilien?

Überraschend dürfte sein, das Immobilien wesentlich weniger lukrativ sind als es die Masse zu glauben meint. Nicht nur, dass die Rendite generell gerade so zur Deckung des Kaufkraftverlustes ausreicht. So gab es mal eine sehr interessante Rechnung zu einer der ältesten notierten Immobilienpreise vor über hundert Jahren aus Amsterdam bis heute und das Fazit war, das nach Inflation etwa plus minus null rauskam. Zwar gab es in den letzten Jahren teils rasante Anstiege bei den Immobilienpreisen, doch waren zuvor auch viele Jahre negative Preisentwicklungen zu verzeichnen.

Zudem gibt es Regionen wo selbst jetzt in Zeiten der Vermögenspreisinflation die Immobilienpreise in den Keller gehen, denken wir nur an abgehängte Regionen welche bspw. noch zur Zeiten des Kohleabbaus boomten oder viele Dörfer und kleine Städte, welche mit Abwanderungen zu kämpfen haben usw.. Dem nicht genug, haben wir in Deutschland eine stagnierende und schon bald sinkenden Bevölkerungszahl, d.h. der demographische Wandel wird sich auch früher oder später, durch weniger Nachfrage, bei den Immobilien niederschlagen – Nachfrage und Angebot – und somit negativ auf die Preise auswirken.

Darüber hinaus ist eine Immobilie, wie der Name schon sagt, immobil, d.h. man bindet sich damit an einem bestimmten Ort, wodurch man selbst seine Freiheit und Flexibilität beschneidet. Von dem damit verbundenen Aufwand mit Mietern, Instandhaltung etc. noch ganz zu schweigen.

In meinen Augen ist die Immobilie eigentlich nur aus steuerlichen Gründen vom Vorteil, da diese nach zehn Jahren steuerfrei verkauft werden kann und aufgrund der Tatsache, dass die Mieter die Kredite zum Kauf des Objektes (mit)finanzieren können. Zudem ist eine Immobilien eine relativ krisensichere Anlage, da selbst in Wirtschaftskrisen keiner freiwillig seine Mietwohnung aufgeben wird.

Wem es also hingegen um maximale Rendite geht, wird generell nicht in Immobilien investieren, sondern eher aus steuerlichen oder/und Finanzierungsgründen oder als besonders sicherheitsorientierter Anleger bzw. zur Risikostreuung.

10.000 Euro in Bitcoin investieren?

Um es kurz zu machen: Wer bereit ist alles zu verlieren, kann dies gerne tun. Denn niemand kann für den Bitcoin, im Gegensatz zu einer Immobilie, Aktien oder Gold, einen fairen Wert ermitteln. Was meine ich damit? Bei z.B. dem Goldpreis kann man dies immer aufgrund von Abbaukosten annähernd kalkulieren oder bei Aktien anhand von u.a. KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis) und KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis), Umsatzwachstum, Marge etc.. Damit ist nicht gemeint, das man dadurch einen genauen Preis ermitteln könnte, doch man kann so zumindest einschätzen ob ein Gut, wie eine bestimmte Aktie oder Edelmetall, unter- oder überbewertet ist.

Bei Aktien achtet bspw. einer der reichsten Männer der Welt Warren Buffett u.a. auf ein günstiges KGV zum Branchendurchschnitt, wenn dies mit anderen Analysen der Bilanz stimmt und das Unternehmen „langfristiges Potential aufweist dann schlägt er zu, also kauft diese Aktie.

Doch beim Bitcoin? Analyse nicht möglich, d.h. hoch spekulativ! Einige Kritiker sehen es sogar als verkapptes Schneeballsystem, denn wenn alle ihre Bitcoins verkaufen würden, dann wäre den Bitcoin rasch wertlos. Die bisherige Preisentwicklung resultiert dementsprechend vor allem aus weiteren Investoren, vor allem weil die Kryptowährung wirtschaftlich gesehen bisher kaum Umsätze erzielt. Ganz im Gegenteil, ist diese als Zahlungsmittel immer weniger interessant, da die Transaktionen immer langsamer werden.

Ich persönlich würde daher keinen Cent in Bitcoin und auch in keine andere Kryptowährung investieren. Wer es doch tun möchte, sollte nur das Geld investieren was er auch bereit ist im schlimmsten Fall komplett zu verlieren. Die gesamte Altersvorsorge wäre dementsprechend, wenn man sich des Totalverlustrisikos bewusst ist, unverantwortlich. Hingegen vielleicht 5% in Bitcoin oder/und paar andere Kryptowährungen, als quasi Risikokapital, eine mögliche Option, um ggf. zusätzliches Renditepotential zu nutzen, doch ohne der Gefahr eines Totalverlustes seiner gesamten Ersparnisse zu erleiden.

Meine Meinung ist zudem: Eine Aktie kann Dir ebenso vergleichbare Renditen ermöglichen wie Kryptowährungen, mit dem Unterschied, dass Du zusätzlich Dividenden einfahren kannst, also Gewinnbeteiligungen erhältst. Selbst wenn die Aktie also irgendwann nicht mehr (nennenswert) steigt, erhältst Du durch Dividenden regelmäßige Zahlungen. Beim Bitcoin hingegen kannst Du nur durch den Anstieg der Kryptowährung partizipieren.

Eine Aktie kann sich zudem theoretisch genauso verhundert- und vertausendfachen. Amazon lag bspw. mal bei circa 7 Euro die Aktie, und aktuell bei circa 3.000 Euro. Auch wer frühzeitig in Tesla investierte oder aktuell bei Gamestop zockte konnte sehr reich werden. Bei der letzten Aktie bspw. haben einige Spekulanten in weniger als einer Woche aus circa 4.000 Euro über eine Million gemacht. Wer zusätzlich einen Hebel einsetze konnte seine Investition sogar vervielfachen, zumindest theoretisch.

Doch ist dies typisch? Nein! Und ist es empfehlenswert so zu investieren? Nein! Es ist hochspekulativ und brandgefährlich. Bedeutet, in der Praxis hat kein vernünftiger Investor allein auf Tesla, Amazon und schon gar nicht auf Gamestop gesetzt, geschweige mit einem Hebel, es sein denn man steht auf zocken, mit all den damit verbundenen Konsequenzen.

Wenn Leute daher über die tolle Wertentwicklung vom Bitcoin sprechen, ist es genauso reine Theorie, denn das Risiko ist viel zu hoch um in der Praxis bereit zu sein, mit gesundem Menschenverstand, nennenswerte Beträge zu (ver)spekulieren.

Dem nicht genug hat der Bitcoin zusätzlich gewaltige Risiken on top, da er u.a. nicht reguliert ist, von Tauschplätzen die nicht kontrolliert werden, Passwörtern die verschwinden oder vergessen werden, Festplatten die als Schlüssel kaputt gehen können, Drohende Regulierung seitens der Regierungen usw. ganz zu schweigen. Daher sehe ich persönlich kein logisch nachvollziehbar gesundes Chancen-Risiko-Rendite-Profil, auch nur einen Cent in Kryptowährungen zu investieren.

10000 Euro investieren in Gold?

Unabhängig der Rendite macht es allein schon aus Absicherungsgründen durchaus Sinn einen Teil in Gold abzusichern, quasi als ultimative Versicherung des Vermögens für Worst-Case-Szenarien und um jederzeit handlungsfähig zu sein. Denn Gold ist letztendlich eine Art Weltwährung, da weltweit akzeptiert und zu jeder beliebigen staatlichen Währung umtauschbar. Deshalb nicht von ungefähr auch bei vielen Zentralbanken hinterlegt. Seit der Jahrtausendwende (2001 bis 2017) ist der Goldpreis im Schnitt pro Jahr um 12,0% gestiegen.

Das „kleine Gold des Mannes“ Silber ist im selben Zeitraum sogar um stolze 14,9% im Schnitt pro Jahr im Preis gestiegen. Und das Edelmetall Palladium konnte sogar eine durchschnittliche Performance von 23,1% jährlich erzielen.

Allerdings sind letztere Edelmetalle, insbesondere Palladium, vor allem in der Preisentwicklung von der Industrienachfrage abhängig. Da Palladium dabei nur sehr eng aufgestellt ist und zudem der Automobilbereich für weit über 50% der Nachfrage für Katalysatoren verantwortlich, ist das Risiko meines Erachtens in keinem gesunden Verhältnis zur möglichen Rendite.

Zudem muss beachtet werden, dass die Volatilität bei vor allem Palladium im Vergleich zu Gold extrem hoch ist, so sank der Preis bspw. im Jahre 2001 um 51,4% und im Jahr darauf sogar um 54,1%. Zum Vergleich: Das größte Verlustjahr lag hingegen beim Silber „nur“ um 38,4% im Jahr 2013 und beim Gold sogar nur bei Minus 31,1%. Silberinvestoren benötigen also wesentlich mehr Nerven als Goldinvestoren, umso mehr die Palladiumbesitzer, welche mehrmals in Folge über die Hälfte ihres Vermögens verloren.

Im Gegensatz zu Gold fallen bei allen anderen Edelmetallen auch noch die Mehrwertsteuer an und der Spread ist wesentlich höher, Preisdifferenz von Ankauf und Verkauf. Von den höheren Lagerkosten ganz zu schweigen.

Positiv zudem, Gold ist nach mindestens einem Jahr Spekulationsfrist steuerfrei zu verkaufen, d.h. es fallen keine Abgeltungssteuer etc. an. Allerdings, ich wiederhole, sollte Gold nicht als Spekulationsobjekt betrachtet werden, sondern primär zur Absicherung des Vermögens, also nicht das Ziel darin liegen es ständig zu kaufen und zu verkaufen.

In MLM, Multi-Level-Marketing, Network-Marketing 10.000 Euro anlegen?

Vielleicht fragst Du Dich jetzt: „Moment mal, 10000 Euro investieren in MLM, wie soll das denn gehen?“ Keine Sorge, jetzt folgen keine unseriösen Renditeprodukte, welche oft von zwiespältigen Gestalten unter dem Deckmantel Multi-Level-Marketing vertrieben werden und absolut nichts mit seriösen Network-Marketing zu tun haben, da es sich in all diesen Fällen um illegale Ponzi-Systeme handelt. Sondern wir wollen uns mit indirekten Investitionen in das eigene MLM-Geschäft beschäftigen, also was ist realistisch möglich wenn man z.B. regelmäßig in Promotion-Aktivitäten investiert und sich so ein stetig wachsendes Unternehmen im Unternehmen aufbaut?

Die traurige Wahrheit ist leider dabei, dass ich mehr Leute kenne und erwische welche ihr Geld in zweifelhafte und riskante Anlagen wie Kryptowährungen verheizen, anstatt den vergleichsweise relativ sicheren Weg Network-Marketing zu gehen, welcher noch so ganz nebenbei regelmäßige Erträge abwirft und allgemein wesentlich höheres Renditepotential ermöglicht. So höre ich bspw. manchmal Aussagen wie: „Für Marketing habe ich kein Geld.“ Und auf der anderen Seite zocken diese Leute nicht selten, in der Gier getrieben und durch Mainstreamberichterstattungen Gehirngewaschen, in höchst riskanten Anlageprodukten.

Mein Tipp an alle Zocker und Glücksritter: Nehmt doch zuerst den sichereren Weg und später könnt ihr immer noch einen Teil von den generierten Einnahmen (ver)zocken. Dumm ist es hingegen, wenn man sich ständig verspekuliert und daher immer wieder erneut alles verliert.

Wie also ist es konkret möglich in Network-Marketing 10000 Euro indirekt zu investieren und so seine Investitionen zu attraktiven Renditen mit regelmäßigen Einnahmen auf- und auszubauen?

Beispiel: 10000 Euro investieren im MLM und drei- bis vierstellige Renditen erzielen

Zuerst einmal die allerbeste Nachricht: Im Gegensatz zu den „passiven“ Anlagen, welche wir uns zuvor betrachtet haben, handelt es sich im Multi-Level-Marketing um eine „aktive“ Anlage, d.h. Du bestimmt selber wesentlich mit Deiner eigenen Aktivität, wie hoch die Rendite letztendlich ausfallen wird.

Wenn Du dabei bspw. so wie ich über Landingpages arbeitest und im Schnitt je Lead 5 Euro bezahlst und nur etwa im Mittel aus jeweils 30 Leads ein bis zwei neue Erstlinien entstehen, dann wärst Du also bei mindestens 10.000 Euro Investition bei 67 Erstlinien.

Wenn wir des weiteren davon ausgehen, das aus diesen 67 Erstlinien in Deiner Struktur im Zeitraum x 670 Teampartner entstehen, also einen Hebel von 10 anvisieren, und im Schnitt nur jeweils 3 Kunden je Teampartner, dann wären dies insgesamt 2.010 Kunden. Gehen wir nun davon aus Du würdest im Schnitt nur 20 Euro Differenzabschlussprovision erhalten, dann wären dies 40.200 Euro.

Wenn wir darüber hinaus davon ausgehen, das aus diesen gewonnenen 2.010 Kunden im Mittel 1 Euro Folgeprovision im Monat anfallen würden, dann wären wir bei 2.010 Euro mtl. Folgeprovision + 40.200 Euro Differenzabschlussprovision bei 42.210 Euro insgesamt.

  • Rendite auf 10.000 Euro Investition = 322,10%

Vielleicht fragst Du Dich jetzt folgendes: „Matthias, soweit so gut, aber wie realistisch ist es einen Hebel von zehn zu erreichen?“ Nun, ich persönlich hatte bspw. bereits bei meinem ersten Durchbruch im Network-Marketing in circa 3 Jahren einen Hebel von circa 20, d.h. aus nur 24 direkten Teampartnern entstanden knapp 500 Teampartner.

Je länger man im Network-Marketing in ein und dem selben Unternehmen dabei ist umso mehr profitiert man logischerweise von dem exponentiellen Faktor, ähnlich wie beim Zinses-Zins-Effekt. So hat bspw. einer der bekanntesten Networker Deutschlands Jürgen Liebig in 20 Jahren aus nur circa 600 Erstlinien eine Struktur von über 436.000 Tiefenpartner aufgebaut, also einem Hebel von über 700. Du siehst also, das meine Zahlen vergleichsweise extrem konservativ sind.

Vielleicht fragst Du Dich jetzt (zusätzlich): „Okay, Matthias, doch wie realistisch ist es je Teampartner im Schnitt 3 Kunden zu gewinnen?“ Nun, grundsätzlich kann man im Network-Marketing von etwa 0,5 bis 2 Euro Verdienst im Monat je Teampartner ausgehen. Bedeutet 1,25 Euro je Teampartner ist in der Branche in etwa, nach eigenen Analysen und Erfahrungen, der Mittelwert. Bei 670 Teampartner wären also x 1,25 Euro = 837,50 Euro im Monat bzw. 10.050 Euro im Jahr der Durchschnitt.

Doch bei MLM-Systemen mit starkem Direktvertrieb, wie bspw. in Finanzvertrieb, Versicherungsvertrieb, Strom verkaufen Provision, sind die Werte generell ein vielfaches so hoch und oft weit zweistellig. Warum? Weil viele Partner allein durch den Direktvertrieb gutes Geld machen. Bei uns haben wir z.B. Leute welche allein weit über einhundert Kunden pro Monat, ohne Struktur, gewinnen. Stelle Dir vor Du hättest nur eine solche Person in Deiner Organisation und würdest darauf im Schnitt 20 Euro Differenzabschlussprovision erzielen, dann wärst Du allein dadurch bei mehreren zehntausenden Euro im Jahr.

Beispiel: 120 Kunden im Monat = 1.440 Abschlüsse im Jahr x 20 Euro Differenzabschlussprovision = 28.800 Euro im Jahr. Und dabei haben wir die Folgeprovisionen und weitere mögliche Provisionen noch gar nicht erwähnt, also auch dies extrem konservativ.

Machen wir also weiter mit dem obigen Beispiel:

Die gute Nachricht, ab jetzt müsstest Du keine 10.000 Euro mehr selbst aufwenden, sondern könntest einfach, quasi nach der Anschubfinanzierung, durch Reinvestition Deine Einnahmen und somit Rendite immer weiter hebeln.

Wie? Nun, wie wäre es wenn Du einfach nur bspw. 50% aus Deiner Folgeprovision reinvestierst? Aus den obigen fiktiven 2.010 Euro Folgeprovision also 1.005 Euro mtl. für Marketing zur Promotion Deiner Landingpage.

Du würdest dann bereits statt „nur“ 10.000 Euro im Jahr 12.060 Euro im Jahr in Marketing investieren und somit, bei wiederum einen prognostizierten Leadpreis von im Mittel 5 Euro, 2.412 Leads gewinnen, aus welche wiederum mindestens 80 neue Erstlinien, bei wiederum angenommen einer neuen Erstlinie aus 30 Leads, entstehen würden.

Wenn wir nun wiederum davon ausgehen, das ein Hebel von nur 10 entsteht, dann wären wir bei 800 Tiefenpartnern aus 80 Firstlinern. Bei gleichem Niveau von nur 3 Abschlüssen je Partner wären dies 2.400 Kunden. Zu wiederum nur im Schnitt 20 Euro Differenzabschlussprovision 48.000 Euro.

  • Rechnung: 800 Tiefenpartner x jeweils 3 Kunden = 2.400 Kunden insgesamt
  • 2.400 Kunden im Schnitt x 20 Euro Differenzabschlussprovision = 48.000 Euro

Aber es kommt noch besser, denn zusätzlich kommen in diesem Beispiel noch die Folgeprovision von im Schnitt einen Euro je Kunden hinzu, also 2.400 Kunden x 1 Euro im Monat = 2.400 Euro

Insgesamt also:

  • 48.000 Euro Abschlussdifferenzprovision + 2.400 Euro Folgedifferenzprovision = 50.400 Euro

Und es kommt noch besser, denn zusätzlich kommen ja die zweitausend Bestandskunden vom letzten Jahr hinzu, also insgesamt 2.000 Euro Bestandskundenfolgeprovision on topp.

  • 48.000 Euro Abschlussdifferenzprovision + 2.400 Euro Folgedifferenzprovision + 2.000 Euro Bestandskunden Folgeprovision = 52.400 Euro

Macht nun bereits eine Rendite von:

  • 12.060 Euro Investition + 334,5% = 52.400 Euro Einnahmen

Zum Vergleich: Vorheriger Zeitraum 322,10% Rendite.

Wenn Du clever bist würdest Du natürlich im nächsten Jahr weiter Deine Promotionaktivitäten forcieren und bspw. wiederum nur 50% Deiner Folgeprovision reinvestieren. Also aus nun 4.400 Euro mtl. Folgeprovision 2.200 Euro in Akquise-Aktivitäten.

Dementsprechend hättest Du bereits 26.400 Euro für Marketing in einem Jahr zur Verfügung. Bei den gleichen Zahlen wie oben wären dies 5.280 Leads und daraus mindestens 176 Erstlinien. Bei wiederum einem Hebel von x 10 = 1.760 Partnern insgesamt.

  • 1.760 Teampartner x jeweils 3 Kunden = 5.280 Kunden
  • 5.280 Kunden x 20 Euro Differenzabschlussprovision = 105.600 Euro Differenzabschlussprovision
  • 5.280 Kunden x 1 Euro monatliche Folgeprovision = 5.280 Euro
  • + 4.400 Euro Bestandskunden
  • = 115.280 Euro Gesamteinnahmen

Rendite insgesamt:

  • 26.400 Euro Investition + 336,67% = 115.280 Euro Einnahmen

Oder anders ausgedrückt, aus nur 10.000 Euro Anfangsinvestition hättest Du in diesem Beispiel insgesamt:

  • 42.210 Euro (1. Jahr) + 52.400 Euro (2. Jahr) + 115.280 Euro (3.Jahr) = 209.890 Euro erzielt

Macht eine Gesamtrendite von:

  • 10.000 Euro + 1.998,90% = 209.900 Euro Gesamteinnahmen!!

Wie Du siehst lohnt es sich regelmäßig zu reinvestieren und sich nicht auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Mit riskanten Anlagen in Kryptowährungen oder in Einzelaktien kann man natürlich mit viel Glück auch auf solche Zahlen kommen, doch sind diese Ergebnisse typisch und stetig wiederholbar? Nein! Dazu braucht man sich nur mal anschauen was Trader „langfristig“ an Renditen erzielen, ein Jahr drei- oder vierstellig ist zwar durchaus möglich, doch langfristig machen die meisten Verlust und schaffen nicht einmal die Performance von circa 20% im Jahr von Warren Buffett. Siehe dazu auch gerne im Artikel Larry Williams Trader – der als weltbester Trader gilt. Im Business hingegen kann man sich diese Zahlen realistisch erarbeiten. Langfristig sind sogar noch ganz andere Wertentwicklungen möglich, doch möchte ich hier niemanden reich rechnen.

Die verwendeten Zahlen sind natürlich ein extrem einfaches Beispiel, doch sollen lediglich verdeutlichen warum ein reales Geschäft im Network-Marketing generell so viel mehr Renditepotential aufweist als allgemein alle passiven Anlagemodelle.

10000 Euro investieren kann im Multi-Level-Marketing nicht nur eine hohe dreistellige bis vierstellige Rendite ermöglichen und weit darüber hinaus, sondern eben auch regelmäßige Einnahmen und dies in vergleichsweise relativ kurzer Zeit.

Tipp:

Einen Teil dieser regelmäßigen verhältnismäßig „sicheren“ Einnahmen könntest Du nun bspw. in Aktien reinvestieren oder/und in Immobilien und vielleicht auch etwas – bspw. maximal 10% – in hochriskante spekulative Anlagen, wie Kryptowährungen oder riskante junge Einzelunternehmen via bspw. Aktien, Venture Capital, als stiller Gesellschafter, Private Equity oder als Business Angel etc.. Doch das meiste Budget solltest Du, meiner Meinung nach, immer in Deine eigene Unternehmung und Weiterbildung investieren, denn dies bringt generell die beste Rendite.

Fazit

Wie 10000 Euro investieren? Grundsätzlich gibt es nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Wobei Aktien bewiesenermaßen mit Abstand einer der profitabelsten Anlagen überhaupt sind, denn nicht umsonst befinden sich unter den wohlhabendsten Menschen der Welt nicht die meisten Immobilieninvestoren oder Investoren aus anderen Anlagenmodelle, sondern Aktionäre, wie allen voran Warren Buffett.

Doch die mit Abstand größte Gruppe unter den wohlhabendsten Personen kommen aus dem Unternehmertum, d.h. wurden dadurch vermögend, weil sie allen voran regelmäßig in ihr Business investiert haben. Network-Marketing ist einer der einfachsten Businessmodelle überhaupt, bei dennoch einem skalierbaren Geschäft, mit hoher Hebelwirkung. Wer Multi-Level-Marketing daher statt wie lediglich ein Hobby ebenso wie ein professionelles Geschäft betrachtet und dementsprechend eigenverantwortlich (re)investiert, kann aus einer Anfangssumme von nur 10.000 Euro durchaus eine hohe dreistellige bis vierstellige Rendite und darüber hinaus, mit regelmäßigen monatlichen Ausschüttungen, aufbauen.

Allerdings, kann es natürlich leider auch hier, ähnlich wie bei Aktien, Immobilien oder Kryptowährungen, keine Garantien geben, schon gar nicht auf die Rendite. Daher können alle Zahlen natürlich nur ein, nach bestem Wissen und Gewissen, realistisches Potential aufzeigen, was möglich ist. Renditen aus der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft. Doch selbst feste Zinsen sind streng genommen keine Garantie für sichere Einnahmen. Warum? Weil niemand die Höhe der negativen Rendite, die Inflation, prognostizieren kann, von den Risiken von Währungsreformen bei Geldanlagen ganz zu schweigen.

Insofern schlagen Sachwerte langfristig grundsätzlich immer die Geldwertanlagen und zu den Sachwerten gehören nicht nur Aktien, Immobilien und Edelmetalle, sondern auch Network-Marketing, als reales Geschäft, d.h. unabhängig der Geldentwertung bleibt ihr Wert immer erhalten.

Wie würdest Du 10000 Euro investieren?

networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Mittlerweile konnte er weit über eintausend Vertriebspartner direkt gewinnen und einen zweistelligen Millionenbetrag allein durch Eigenumsatz generieren. Das letzte Monopol ist gebrochen: Beim Marktführer Strom und Gas im Direktvertrieb/MLM - Made in Germany konnte er zusammen mit seinem Team bereits tausende Kunden gewinnen und eine vierstellige Vertriebsmannschaft aufbauen. Seine persönliche Zielsetzung: Über 2.000 Erstlinien - über 100.000 Vertriebspartner - und über 1 Million Kunden in den nächsten 10 Jahren. Das seine Kooperationsfirma mit aktuell circa 30.000 Neukunden im Monat und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 120 Millionen Euro dafür perspektivisch die passende Grundlage bietet steht außer Frage. Ebenso seine persönliche Kompetenz als diplomierter Online-Marketing-Manager im Online-Marketing: Mehrerer seiner Teampartner und Kunden konnten mittlerweile durch seine vermittelten Strategien weit über 100 Erstlinien gewinnen - teilweise bereits im 1. Jahr. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog sowie in seinem neuen Buch MLM-Marketing.

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