Was verdient ein Vertreter eigentlich?

Immer wieder erhalte ich die Frage dazu was ein Vertreter – oft auch Handelsvertreter, Vertriebspartner, Distributor oder Networker genannt – verdient.

Um auf die Fragestellung „Was verdient ein Vertreter“ einzugehen muss schon etwas mehr ausgeholt werden, denn nur so l√§sst sich erkl√§ren warum einige Vertreter null Euro im Monat und andere hingegen bis zu siebenstellige Einkommen erzielen.

Das Wichtigste vielleicht zuerst: Wer mit dem Gedanken spielt als Vertreter Geld zu verdienen, egal ob nur nebenberuflich einige hundert Euro im Monat oder mehrere tausende Euro monatlich, sollte sich bewusst dar√ľber sein das daf√ľr Leistung erbracht werden muss. Auch sollte einem klar sein, das auch hier noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, d.h. das es n√∂tig ist das Handwerkszeug erst zu erlernen.

Lernbereitschaft und Geduld sind also auch hier, wie in jeder klassischen Ausbildung und Studium, Schl√ľsselelemente f√ľr eine erfolgreiche Laufbahn. Zudem sollte idealerweise eine hohe Sozialkompetenz vorhanden sein, denn das Gesch√§ft findet unmittelbar mit den Menschen statt. Zwar arbeiten mehr und mehr Vertreter (zus√§tzlich) digital, doch das zwischenmenschliche pers√∂nliche Gespr√§ch wird auch das Internet nie ersetzen k√∂nnen.

Was verdient ein Vertreter?

Die meisten Vertreter arbeiten nebenberuflich und verdienen sich nur einige hundert Euro im Jahr oder monatlich hinzu. Wer kennt bspw. nicht Thermomix Vertreter, Vorwerk Vertreter, Staubsauger Vertreter oder Vertreter von Tupperware usw.. Die wenigsten davon leben hauptberuflich von ihrem Business und viele davon mit Absicht, weil sie sich bspw. zu ihrem klassischen Gehalt nur etwas dazuverdienen wollen, um sich bspw. einen Urlaub im Jahr mehr leisten zu können.

Das tolle ist, dass der Vertreter nicht nach Stunden, sondern nach Leistung bezahlt wird und so schaffen es einige Vertreter bereits im Nebenberuf ein weit √ľberdurchschnittliches Einkommen zu erzielen. So wie bspw. der folgende¬†Teleson Vertriebspartner¬†, welcher bereits im 1. Monat mit nur etwa 2h t√§glich ein attraktives vierstelliges Nebeneinkommen aufbauen konnte.

Nat√ľrlich wird nicht jeder die selben Ergebnisse erzielen und schon im 1. Monat im Nebenberuf solche Zahlen erreichen, dies kommt u.a. darauf an wie gut sich das vertriebene Produkt an den Mann/Frau bringen l√§sst, wie hoch die Provisionen sind, wie gut die eigenen sozialen und intellektuellen Kompetenzen bzgl. Produkt und Verkauf, wie viele Erfahrungen vorab im Umgang mit Menschen und Vertrieb vorhanden sind usw.. Auch ist das eigene Umfeld nicht unwichtig, d.h. je besser das eigene Standing und Vertrauen im warmen Markt umso h√∂her die Erfolgsquote.

Das geniale im Vertrieb, selbst wer schlechteste Voraussetzungen mitbringt, kann mit der n√∂tigen Disziplin, Wille und Ehrgeiz sehr erfolgreich werden, ben√∂tigt allerdings dann nat√ľrlich umso mehr Zeit und Ausdauer. Scheitern kann also niemand als Vertreter, denn generell niemand wird gek√ľndigt, wie es hingegen oft bei Banken als Angestellter Bankberater der Fall ist wenn Umsatzvorgaben nicht erf√ľllt werden, dementsprechend kann man nur zu fr√ľh aufgeben!

Also, was verdient ein Vertreter nun? Wer nichts verkauft wird logischerweise keinen m√ľden Cent verdienen, doch je nach Produkt kann bereits eine Empfehlung dreistellig- bis sechsstellige Einnahmen bedeuten. Ein Vertreter f√ľr Luxus-Immobilien der z.B. eine Villa f√ľr 10 Millionen Euro verkauft und darauf 5 Prozent Vermittlungsprovision erh√§lt – durchschnittliche Maklerprovision bei Immobilien betr√§gt 5 Prozent – , macht in diesem Fall mit einem Verkauf 500.000 Euro.

Mal abgesehen von der Tatsache das es in Deutschland kaum Immobilien gibt welche f√ľr zweistellige Millionenbetr√§ge √ľberhaupt zum Verkauf angeboten werden, d√ľrfte es kein Geheimnis sein, das es um ein vielfaches schwerer ist das richtige Klientel mit entsprechender Kaufkraft f√ľr eine Luxusimmobilie zu finden, als hingegen bspw. Menschen dabei zu helfen bei einem Produkt das sie eh schon nutzen einfach die Kosten zu reduzieren, wie bspw. im Vertrieb Strom¬†.

Letzteres bietet zwar „nur“ im Direktvertrieb zwei- bis vierstellige Provisionen, doch daf√ľr ist eben das Produkt wesentlich einfacher zu vermitteln. Dem nicht genug, gibt es bei einigen massen tauglichen Produkten die M√∂glichkeit zus√§tzlich ein Netzwerk aufzubauen – auch h√§ufig MLM, Multi-Level-Marketing, Network-Marketing oder Strukturvertrieb genannt – und so weitere virtuelle Franchises anzubinden. Bedeutet, die Firma belohnt nicht „nur“ die direkte Gewinnung von Kunden, sondern auch die Gewinnung von Vertriebspartnern.

Immer wenn also aus dem aufgebauten Netzwerk Vertriebspartner Umsatz generieren erh√§lt der Empfehlungsgeber daran eine Beteiligung und dies je nach Verg√ľtungsplan auf bis zur unendlichen Ebene der Struktur. Einige Networker konnten sich so √ľber mehrere Jahre ein stetig wachsendes Netzwerk von teilweise aber tausenden Vertretern aufbauen, so wie bspw. J√ľrgen Liebig, welcher nach 20 Jahren etwa 436.000 Partner in seiner Struktur z√§hlte.

So kommt es das manche Vertreter allein √ľber ihre aufgebaute Struktur in der Spitze bis zu siebenstellige Provisionen im Monat erzielen, dazu hier einige Beispiele von Top-Networkern.¬†Wohlgemerkt, sind dies keine typischen Ergebnisse, sondern die Spitze des Eisberges, soll aber aufzeigen was mit Flei√ü und Geduld langfristig als Vertreter m√∂glich sein kann, sofern man zus√§tzlich die Macht der Duplikation im Network-Marketing nutzt.

√Ąhnlich also wie es Schauspieler, Spitzensportler, Autoren, Musiker, Wissenschaftler, Privatiers und Unternehmer gibt welche Millionen im Jahr verdienen und gleichzeitig diejenigen welche dabei kaum etwas verdienen oder/und nur gerade so ihren Lebensunterhalt bestreiten, so ist es auch bei den Vertretern. Das tolle und der entscheidende Unterschied dabei ist aber, das es grunds√§tzlich jeder schaffen kann und weder die Ausbildung, Herkunft, Nationalit√§t, Verm√∂gen, noch Vorbildung wichtig sind.

Als ich bspw. damals Profi-Fu√üballer werden wollte war ich mit 14 Jahren schon fast zu alt. Doch ich wurde genommen, da ich mich gut vorbereitete und im Test √ľberzeugte. Indem ich nahezu jeden Tag trainierte schaffte ich es sogar in nur wenigen Monaten bis zur h√∂chsten Liga meiner Altersklasse aufzusteigen. Doch die vielen Trainings machten sich bald auch negativ bemerkbar und durch die daraus entstandene Muskel- und B√§nderverk√ľrzung musste ich meine Karriere bereits nach gut einem Jahr genauso schnell beenden wie ich im Fu√üball erfolgreich wurde.

Kurz danach hatte ich ein neues Ziel und ich wollte Strahlflugzeugf√ľhrer werden und es motivierte mich nach meinem Realschulabschluss mein Fachabitur drauf zusatteln, denn dieses war Grundvoraussetzung f√ľr die Laufbahn. Zudem trainierte ich daf√ľr fast jedes Wochenende Segelfliegen, um mich auf die anstehenden Pilotentests optimal vorzubereiten.

Bei der Bundeswehr in K√∂ln der OPZ absolvierte ich dann die Offizierseignungspr√ľfung und die 1. Fliegertests mit Bravour, um am dritten Tag zu erfahren, dass ich f√ľr die Laufbahn als Flugzeugf√ľhrer, dank einer neuen Gesetzgebung bzgl. ver√§nderter Jahrg√§nge, doch nicht mehr ber√ľcksichtigt werden k√∂nnte.

In meinen Leben musste ich also mehrmals schmerzvoll erfahren, das alleine Leistung weder in der klassischen Wirtschaft und selbst in der Bundeswehr nicht gleich Erfolg bedeuten. Nun endlich habe ich etwas gefunden wo ich den Erfolg wesentlich in der eigenen Hand habe, was sonst nur stark eingeschr√§nkt m√∂glich war. Denn als Vertreter sagt Dir niemand, dass Du nicht weiter kommst, dass Du zu alt bist, das keine Stellen mehr verf√ľgbar sind und Du kannst auch generell nicht einfach gek√ľndigt werden.¬†

Jeder, mit der n√∂tigen Charakterst√§rke kann also zum Profi-Vertreter aufsteigen und sich so Schritt-f√ľr-Schritt ein stetig wachsendes attraktives Einkommen aufbauen. Wenn Du also ein Macher bist, dann solltest Du Dir die M√∂glichkeiten im Vertrieb unbedingt ansehen.

Was verdient ein Vertreter, liegt also im wesentlich am Vertreter selbst. Wie lange ist er schon in der Branche dabei und wie lange macht er bereits das was er tut wie gut. Wenn jemand bspw. im MLM erst seit einem Jahr dabei ist und selbst dann wenn er bereits ab Beginn vieles richtig macht und z.B. durchschnittlich 2 Partner im Monat sponsert, wird er dennoch realistisch wohl maximal dreistellig im Monat durch seine Struktur verdienen. Wenn er dies hingegen konsequent weitermacht, dann kann er dank der Dynamik im MLM realistisch bereits in 3 bis 5 Jahren ein vierstelliges Einkommen aufbauen und in 10 Jahren ist dann sogar bereits ein Einkommen jenseits von f√ľnfstellig im Monat m√∂glich.

Dabei reden wir nat√ľrlich nur aus der Verg√ľtung aus der Struktur. Mehr Geld verdienen¬†in kurzer Zeit l√§sst sich wer zus√§tzlich Direktvertrieb t√§tigt, so dass bereits im 1. Monat im Nebenberuf ein 2. Haupteinkommen erzielt werden kann.

Fazit

Was ein Vertreter verdient lässt sich leicht beantworten: Nichts bis siebenstellig im Monat! Letzteres ist nahezu ausschließlich möglich wenn ein Vertreter (zusätzlich) ein Netzwerk aus weiteren Vertretern aufbaut, so das er seine eigene Arbeitszeit und Leistung nahezu unendlich duplizieren kann.

Allerdings sind nennenswerte Summen als Vertreter kurz- bis mittelfristig eher im Direktvertrieb möglich, da der Strukturaufbau viel Zeit benötigt bis höhere Summen aus dem Netzwerk erzielt werden.

Wer daher ab Beginn schon hauptberuflich als Vertreter arbeiten m√∂chte, sollte idealerweise den Direktvertrieb mit dem Aufbau einer MLM-Struktur kombinieren. Damit dies √ľberhaupt m√∂glich ist, sollte man als Unabh√§ngiger Distributor nat√ľrlich in 1. Linie darauf achten, dass das selektierte Produkt einen m√∂glichst gro√üen Markt und wettbewerbsf√§hige Konditionen aufweist.

Auch ist es wichtig, eine Firma zu w√§hlen, welche nachweislich seit mindestens 5 Jahren t√§tig ist, denn √ľber 95% der Firmen welche im MLM unter 5 Jahre jung sind, kommen nicht √ľber diesen Zeitraum des 5ten Jahres hinaus.

networker
 

Konnte bereits w√§hrend seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, 483 Erstlinien sponsern und ein hauptberufliches Monatseinkommen im Network-Marketing √ľber das Internet aufbauen. Mit mittlerweile √ľber weit eintausend direkt gesponserten Vertriebspartnern z√§hlt er zu einer der erfolgreichsten Rekrutierern der deutschen MLM-Branche.

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