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Warum MLM-Produkte für Dich keine Investition darstellen sollten

Leider nicht selten werden in der Branche MLM von Neueinsteigern erstmal riesige Warenlager angehäuft. Nicht weil diese Menschen dieses wollten, sondern weil einige MLM-Firmen diese riesigen Starterkits verlangen. Starterkits für die sich schon der ein oder andere angeblich schon komplett für verschuldet hat und welche bei manchen Firmen mehrere tausend Euro ausmachen. Doch dem nicht genug gibt es auch Firmen in der MLM-Branche wo so genannte mtl. Eigenqualifikationen im hohen dreistelligen Bereich erzielt werden müssen, nur um Provisionsberechtigt zu sein. Sind diese Zwangstarife noch zeitgemäß?

Viele Networkdinosaurier welche noch so mit der MLM-Branche groß geworden sind werden sicherlich viele gute Argumente dafür finden warum große Einstiegspakete vom Vorteil sind und wie günstig doch ein MLM-Geschäft im Vergleich zur klassischen Selbstständigkeit ist usw., doch ich bin der Meinung und dieses ist auch meine persönliche Philosophie das niemand in seinem MLM-Geschäft für Umsatz sorgen sollte weil er quasi dazu gezwungen ist, nur um am System teil zu haben, sondern das er es in erster Linie tut weil er vom Produkt absolut überzeugt ist und es im Idealfall auch ganz ohne Systembeteiligung über sein MLM-Business beziehen würde. Ich vertrete die Auffassung das sich langfristig nur Firmen mit entweder Produkten hoher Qualität oder günstigeren Produkten als der Konkurrenz oder mit klaren Alleinstellungsmerkmalen durchsetzen können und werden – wie auch im Franchising oder im klassischen Einzelhandel – und es deswegen keine Zwangsabnahmen für den Erfolg benötigt.

In meinem Unternehmen bspw. beziehe ich bereitwillig und gerne die Produkte, also in erster Linie weil ich als Kunde davon überzeugt bin. Und erst aus der Überzeugung zum Produkt empfehle ich das Unternehmen und das Beteiligungskonzept weiter. Ich hätte zugegeben auch ein schlechtes Gewissen wenn ich erstmal zusehen müsste wie sich Leute für den Geschäftseinstieg verschulden, denn die meisten wollen doch nur nebenbei etwas dazu verdienen und sporadisch einige Empfehlungen geben. Mehrere hunderte oder gar tausende Euro Einstiegsgebühren stehen daher für mich in keinem Verhältnis, ebenso nicht wie mtl. Qualifikationsgebühren bzw. Produktabnahmemengen.

Eine Ausnahme erlaube ich persönlich allerdings bei den Produkten welche keine klassische Investition darstellen, weil man sie bspw. sonst woanders sowieso beziehen würde. Bspw. könnte man seinen Saft nun statt bei Aldi eventuell über sein eigenes MLM-Unternehmen beziehen oder seine Altersvorsorge statt bei der bspw. Allianz über sich usw.. Denn bei diesen Produkten hat man ja keine zusätzlichen Ausgaben, sondern ändert lediglich sein Einkaufsverhalten. Doch auch hier muss das Qualifikationsvolumen natürlich natura sein. So wären bspw. 20 Euro im Monat für Getränke wohl für die meisten Menschen legitim, da sie vorher für die selben Kosten bspw. immer bei Aldi um die Ecke eingekauft haben. Doch bspw. 100 Euro wäre für die meisten Leute sicherlich eine Investition, da sie selber gar nicht so viel Saft eigenverbrauchen könnten und es somit verkaufen müssten um ihre Investition wieder rein zu bekommen.

Ich persönlich halte daher Produktinvestitionen im MLM für nicht mehr zeitgemäß. Besonders bei den Menschen welchen es finanziell sehr schlecht geht und diese dann zu einem solchen Einstieg zu verleiten, würden sich meine Haare sträuben. Gegen einen überschaubaren Betrag bei klaren Verbrauchsgütern ist hingegen meiner Ansicht nach nichts einzuwenden, denn derjenige der ein MLM-Business betreibt sollte im Idealfall so oder so selber Kunde sein, nicht in erster Linie als Vorbild sondern weil er wirklich hinter seinem Produkt steht und davon überzeugt ist.

Last but not least, wer selber sein Produkt regelmäßig nutzt kann auch wertvolle Erfahrungsberichte weitergeben, sich besser in den Kunden einfühlen, weiß wesentlich besser über das Produkt bescheid und kennt vor allem den Bestellablauf. Wer hingegen als Sponsor nicht mal weiß wie der Bestellablauf funktioniert macht sich natürlich spätestens beim nächsten Kunden unglaubwürdig. Daher gilt, auch ohne Zwangsinvestitionen in Produkte sollte jeder Networker seine Produkte über sein MLM-Geschäft beziehen, wer dies hingegen nicht gerne tut bzw. nur mit Widerwillen, ist nach meiner Ansicht 100% im falschen MLM-Business.

networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Das letzte Monopol ist gebrochen: In seinem MLM-Unternehmen beim Marktführer Strom und Gas erzielt er mit seinem Team geschätzt etwa 1/5 - 20 Prozent (Stand: 01.01.2018) - der täglichen Neuregistrierungen, womit es die wahrscheinlich dynamischte Orga der gesamten Firma ist, welche jeden Monat circa 30.000 Neukunden und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 95 Millionen Euro erzielt. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

  • […] Thema sich ausgetauscht. Ich konnte also lauschen wie ein Mäuschen, ob als erstes lieber die Network Marketing Produkte zu promoten sind oder lieber die Geschäftsmöglichkeit.Die Antworten damals waren zu über 90% […]

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