Facebook Ads Kosten – was kostet ein MLM-Partner oder Kunde wirklich?

Immer wieder erhalte ich Fragen bzgl. der Facebook Ads Kosten bei der Kunden- und Partnergewinnung. Wie hoch die Kosten tatsächlich sind und wie Du in die Gewinnzone kommst.

Besonders Laien sind oft brennend daran interessiert wie hoch denn nun die Facebook Ads Kosten sind, wenn man bei Facebook Werbung schalten würde. So habe ich gerade vor einigen Wochen ein bizarres Gespräch dazu gehabt, wo ich schnell gemerkt habe, dass die Person noch absolut keine Erfahrungen im Marketing, geschweige auf Facebook besitzt.

Doch woran merkte ich dies sehr schnell? Nun, das Muster ist in etwa immer das selbe: Zu einem wird Facebook oft als Wunderwaffe angesehen. Ja, es erlaubt wie (aktuell) keine andere Plattform laserscharfe Targetierungen der Zielgruppe, doch auch Facebookads kann weder ein schlechtes Produkt, noch eine schlecht optimierte Webseite oder einen schlecht konvertierenden Salesfunnel ersetzen.

Zum anderen wird grundlegend, und nicht nur bei Facebook Ads, im Marketing eine Sache immer falsch verstanden, welche reine Träumerei ist: Möglichst einen Euro reinstecken und sofort zwei Euro rausholen! Dies ist lediglich in Nischen oder/und Produkten mit hohen Margen realisierbar. Zudem erfordert es selbst dann generell weit überdurchschnittliches Know How und Erfahrungen im Facebook-Marketing.

Was bedeutet dies also? Das bei der Kundengewinnung nicht direkt mit einem Neukunden Gewinne entstehen, sondern erst durch entweder den Life-Time-Value oder/und durch Crossselling oder/und durch die zusätzliche Hebelwirkung des Kunden durch seine Weiterempfehlung(en).

Facebook Ads Kosten Beispiele und Amortisierung

Folgendermaßen können realistisch Facebook Ads Kosten ausschauen und „langfristig“ Gewinne ermöglichen. Nehmen wir mal an ein Klick kostet jeweils 0,50 Euro und die Conversion auf der Landingpage liege bei 10 Prozent und jeder 30 Lead würde Kunde werden, d.h. je gewonnener Kunde müssten 150 Euro investiert werden. Wie entsteht nun der Gewinn? Grundsätzlich gibt es dabei drei Möglichkeiten.

1. Life-Time-Value

Was ist Dein potentieller Kunde im Durchschnitt auf seine Bleibedauer finanziell wert? Mal angenommen das Produkt kostet 30 Euro im Monat, bspw. ein Coachingkurs, und Dir würden dabei 10 Euro im Monat Gewinn (vor Steuern) bleiben, bedeutet der Kunde müsste im Durchschnitt mindestens 15 Monate aktiv sein damit sich Deine Ausgaben für Facebook Ads amortisieren.

Wenn Dein Produkt nun entweder weniger Marge abwirft oder/und die Kunden im Durchschnitt weniger als 15 Monaten bleiben dann würde sich Facebook Werbung dementsprechend nicht für Dich lohnen.

2. Crossselling

Wie viele Produkte kauft Dein Kunde im Durchschnitt bei Dir nach der Erstempfehlung noch? Mal angenommen 10 Prozent Deiner Kunden bestellen zusätzlich einen Upsell von 300 Euro und Du würdest darauf 100 Euro erhalten. Was würde es für Dich bedeuten? Nun, wenn lediglich 10 Prozent – also jeder zehnte Kunde – zusätzlich das Upsell-Angebot annehmen, hättest Du im Durchschnitt je Kunde bereits im 1. Monat 10 Euro mehr Einkommen, also statt lediglich 10 Euro, 20 Euro.

Somit würde sich auch die Amortisierungszeit von 15 Monate auf 14 Monate verkürzen.

3. Hebelwirkung durch Weiterempfehlung

Die wohl beste Möglichkeit „langfristig“ seine Facebook Ads Kosten zu amortisieren ist die Weiterempfehlung anderer. Dies können sowohl zufriedene Kunden sein, Affiliates, Medien oder Influencer welche über das Produkt berichten und dadurch ebenfalls in der Tiefe für neue Kunden sorgen.

Mal angenommen nur jeder zehnte Kunde gewinnt im Durchschnitt einen Neukunden, was würde dies für die Amortisierung bedeuten? Genau, jeder Kunde wäre so nicht „nur“ etwa 10 Euro monatlich wert, sondern 11 Euro. Oder anders ausgedrückt, statt 15 Monate bräuchte es nun nur noch 14 Monate um Deine Facebook Ads Kosten zu refinanzieren. Du hättest dann sogar bereits 4 Euro Gewinn gemacht.

Doch es kommt noch besser, denn nicht nur die direkten Kunden werden mal immer wieder eine Weiterempfehlung tätigen, sondern auch die weiteren Kunden welche selber durch Empfehlungen gewonnen wurden. Darüber hinaus werden einige Kunden nicht „nur“ eine Empfehlung tätigen, sondern mehrere Empfehlungen.

Um dieses Potential zu nutzen und auch Kunden dafür zu belohnen Empfehlungen auszusprechen bedienen sich mehr und mehr Firmen dem Multi-Level-Marketing. Was heißt das? Kunden erhalten finanzielle Anreize wenn sie andere Kunden gewinnen und profitieren zudem zusätzlich wenn sie ihre gewonnenen Kunden dabei unterstützen ihre positiven Erfahrungen weiterzugeben, also indem sie auch an den Umsätzen der direkten und indirekten Kunden partizipieren.

Mit dieser Methode schaffen es einige der aktivsten Kunden, welche auch Vertriebspartner oder Distributoren genannt werden, Netzwerke aus vielen hundert, tausenden bis zu mehrere Millionen Kunden aufzubauen. Eine Win-Win-Situation nicht nur für das Unternehmen, welches auf Werbebudget verzichten kann und nicht für klassischen Werbeaufwand in Vorleistung treten muss, weil erst nach erfolgreicher Vermittlung einen Teil der erzielten Marge auszahlt werden, sondern auch für den Kunden selbst, welcher sich so sein Produkt rückwirkend günstiger erwerben kann oder gar kostenfrei und sich sogar „langfristig“ durch Multi-Level-Marketing ein (zusätzliches) attraktives wachsendes Einkommen aufbauen kann.

Allerdings, auch hierbei benötigt es Geduld. Sowohl für die Firma, als auch für den jeweiligen Teampartner, denn nicht jeder Kunde, und um genau zu sein die aller Wenigsten, wird (nennenswert) aktiv werden. Nach meinen Erfahrungen duplizieren sich in etwa lediglich 20 Prozent der erst gewonnenen Kunden und wiederum nur etwa 20 Prozent davon wird „ernsthaft“ aktiv, also so ernsthaft wie man idealerweise selbst, da die eigene Vorbildfunktion und Begeisterung essenziell in diesem Bereich ist.

Lohnt sich der Aufwand dann überhaupt? Kurz gesagt: Absolut! Leider wird Multi-Level-Marketing oft kurzfristig extrem unterschätzt und langfristig umso mehr unterschätzt. Mit echten Endkundenprodukten, einer funktionierenden MLM-Firma und dem Know How sukzessive neue Kunden/Partner zu gewinnen, kann sich bereits in wenigen Monaten ein zusätzliches Nebeneinkommen von einigen hundert Euro und in bereits 3 bis 5 Jahren sogar ein (überdurchschnittliches) Haupteinkommen aufgebaut werden.

Die Facebook Werbeanzeigen Kosten sind somit „langfristig“ wesentlich weniger relevant. Ganz im Gegenteil, die Zeitdauer senkt im Network-Marketing bei entsprechender Produktqualität sukzessive die Kosten, bis diese den Breakeven erreichen.

Facebook Werbeanzeigen Kosten

Facebook Werbeanzeigen Kosten

Fazit

Besonders diejenigen welche die „Macht der Hebelwirkung“ nutzen, egal ob Firmen, Affiliate-Marketer oder Networker, können „langfristig“ fast spielerisch ihre Facebook Ads Kosten amortisieren. Wesentliche Voraussetzung dafür ist allerdings ein funktionierendes Endkundenprodukt.

Je besser dabei gleichzeitig die Landingpage und Salesfunnel optimiert werden, umso schneller wird der Break-Even erreicht. Auch das weitergeben von Produkterlebnissen, Begeisterung und Marketing-Coaching von Partnern hat auf die Geschwindigkeit der Duplikation in der Tiefe grundsätzlich positive Auswirkungen.

Wer hingegen die illusorische Vorstellung hat Facebook sei eine Wunderwaffe und ermögliche schnelle Gewinne, der wird enttäuscht werden. Lediglich bei Nischen – welche meistens nur in kleinen Märkten vorhanden sind und somit generell begrenzte Gewinne ermöglichen – oder/und hohen Margen können die Kosten bereits bei der Kundengewinnung unterhalb der der Einnahmen liegen. Dabei benötigt es zudem gleichzeitig überdurchschnittliche Expertise und Erfahrungen.

Wer hingegen „die Macht der Hebelwirkung“ beim Facebookmarketing einsetzt dem kann es relativ egal sein ob ein neuer Kunde ihm nun 150, 300 oder 500 Euro kostet, da er „langfristig“ hinten raus immer in die Gewinnzone kommt, also mehr verdient, als er für die Werbeschaltung ausgibt.

Wie amortisierst Du Deine Facebook Ads Kosten?

networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Das letzte Monopol ist gebrochen: In seinem MLM-Unternehmen beim Marktführer Strom und Gaserzielt er mit seinem Team geschätzt etwa 1/5 - 20 Prozent (Stand: 01.01.2018) - der täglichen Neuregistrierungen, womit es die wahrscheinlich dynamischte Orga der gesamten Firma ist, welche jeden Monat circa 30.000 Neukunden und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 95 Millionen Euro erzielt. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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