Was die Backend- von einer Frontend Vermarktung unterscheidet und wann was sinnvoll ist

In diesem Beitrag wirst Du etwas über die Frontend- und Backend- Vermarktungsstrategien erfahren und wann jeweils was sinn macht.

backend oder frontend-strategie

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Soviel vorab, die meisten Networker setzen – viele davon wohl unbewusst – eine Frontend-Vermarktungsstrategie ein, d.h. sie kommen direkt auf ihr Business-Angebot unmittelbar zu sprechen. In der Praxis also, indem bspw. via einer Landingpage schon im Vorfeld auf das Produkt und die Geschäftsmöglichkeit kurz eingegangen wird und gleich anschließend nach der Kontaktgenerierung der Lead direkt auf die entsprechende Präsentation inklusive Anmelde-Möglichkeit verwiesen wird.

Soweit so gut! Allerdings, diese klassische Frontend-Vermarktung macht nicht immer sinn bzw. kann sogar in manchen Fällen zur Enttäuschung und Frustration führen! Doch dazu gleich mehr. Kommen wir zuerst zu der Frage: „Wo kann man eine Frontend-Strategie prinzipiell einsetzen?“

Wo kann man eine Frontend-Strategie einsetzen?

Nach eigenen Erfahrungen funktioniert diese Strategie zum Beispiel sehr gut wenn man sich zu bestimmten Suchbegriffen finden lässt! D.h. Leute suchen nach einer bestimmten Lösung z.B. indem sie bei Google eingeben „wie Geld von daheim verdienen“. Hier macht es natürlich Sinn direkt auf das Geschäft und sein Angebot zu sprechen zu kommen!

Auch bei Newslettern, bspw. Viral-URL, macht es Sinn auf etwas direkt einzugehen. Leute tragen sich hier bspw. nicht umsonst zu den jeweiligen Rubriken ein. Wenn sich also jemand bspw. für „Heimarbeit“ einträgt dann sucht er auch hier etwas bzw. möchte dazu Informationen erhalten!

Doch nicht überall ist es ratsam mit der Tür direkt ins Haus zu fallen. Im folgenden werde ich Dir erläutern in welchem Bereich Du bspw. grundsätzlich nur indirekt auf Dein Business zu sprechen kommen solltest.

Wo eignet sich eher eine Backend-Strategie?

Gerade in den Bereichen in denen es im Vordergrund um Mehrwert geht, also vor allem im Social-Media-Bereich, sollte Werbung nicht zu plump sein! Dies betrifft bspw. Facebook! Wenn Du in Facebook erfolgreich Werbung betreiben möchtest, dann musst du ganz anders vorgehen als bei einer klassischen Frontend-Strategie. Denn in Facebook suchen die Leute bspw. nicht wie über eine Suchmaschine nach „wie Geld von daheim verdienen“, sondern Du kannst lediglich nach Zielgruppen sortieren. So könntest Du bspw. via Facebook-Ads versuchen Networker aus Amway anzusprechen!  Es würde nun aber nicht sinn machen diesen Leuten – da sie schon in einem MLM tätig sind – ein weiteres MLM zu unterbreiten.

Sinn würde es hier hingegen machen diesen Leuten für ein bestehendes Problem eine Lösung zu bieten und im Zuge dessen Vertrauen und Sympathie aufzubauen, umso später – also nachgelagert – Geschäftspartner zu gewinnen bzw. von der eigenen Person und einer Zusammenarbeit mit Dir indirekt mehr und mehr zu überzeugen!

Eine Backend-Strategie benötigt somit natürlich wesentlich mehr Fingerspitzengefühl bei der erfolgreichen Vermarktung als eine relativ simple Frontend-Strategie! Dies ist schon allein darin begründet, das sich die Quote bzw. Konversion nicht annähernd vergleichen lässt wie als wenn man direkt Leuten etwas anbietet, die bereits aktiv nach etwas konkretem suchen!

Dem nicht genug, benötigt es bei einer Backend-Strategie eines ausgeklügelten Marketing-Funnels um seine Marketingkosten zu amortisieren. Da wie gesagt die Konversion hier wesentlich geringer ausfällt als bei der Frontend-Strategie ist es hier dringend anzuraten passende Crossselling-Partnerschaften aus den Affiliate-Bereich zu integrieren oder/und eigene Info-Produkte. Andernfalls ist eine Re-Finanzierung der Werbekosten nur schwer möglich!

Zudem benötigt letztere Strategie wesentlich mehr Vorlaufzeit bis zum Abschluss!

Fazit: Je nach Plattform muss eine Marketing-Strategie genau durchdacht und angepasst werden. In vielen Fällen ist eine Backend-Strategie einer Frontend-Strategie klar zu bevorzugen.

networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Das letzte Monopol ist gebrochen: In seinem MLM-Unternehmen beim Marktführer Strom und Gas erzielt er mit seinem Team geschätzt etwa 1/5 - 20 Prozent (Stand: 01.01.2018) - der täglichen Neuregistrierungen, womit es die wahrscheinlich dynamischte Orga der gesamten Firma ist, welche jeden Monat circa 30.000 Neukunden und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 95 Millionen Euro erzielt. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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