Übliche Provision im Vertrieb – je höher umso automatisch besser?

Was ist einer der größten Fehler eines Vertriebseinsteigers im Network-Marketing? Wenn nur auf die übliche Provision im Vertrieb geschaut wird!

Warum ist es aber ein verheerender Fehler auf die übliche Provision im Vertrieb zu schauen? Die Antwort darauf wirst Du in diesem Beitrag erfahren.

Was ist überhaupt die übliche Provision im Vertrieb?

Je nach Produkten fallen auch die Provisionen unterschiedlich aus! Während im Nahrungsergänzung- und Kosmetikbereich bspw. generell zwischen 30 bis 50 Prozent Marge erzielt werden können – also bei 100 Euro Verkauf zwischen 30 bis 50 Euro an den Vertriebspartner ausgezahlt werden – sind es bspw. im Finanzbereich oft „nur“ 1 bis 5 Prozent Marge oder im Energiebereich zwischen etwa 5 bis 20 Prozent Marge. Würde man also jetzt allein nur auf die Provisionen schielen wäre Nahrungsergänzung und Kosmetik das beste Geschäft richtig?

Warum der Earn je Kontakt viel wichtiger ist

Frage an Dich: Was bringen selbst 100 Prozent Marge wenn sich das Produkt nur schwer verkaufen lässt? Richtig, so gut wie nichts! Es gab z.B. bis vor kurzem ein Bloggingsystem und ein Landingpage-System in Deutschland welches sich trotz 100 Prozent Provision nicht durchsetzen konnte. Warum? Weil das Produkt offenbar am Endkunden nicht marktfähig genug war und somit zu wenige Kunden einbrachte!

Auf die übliche Provision im Vertrieb zu schauen kann also schnell auf die falsche Fährte führen! Nehmen wir dazu mal ein Beispiel:

  • Vertriebsmannschaft 1 verkauft Nahrungsergänzung + Kosmetik und gewinnt je 10 Kontakte einen Kunden,
  • Vertriebsmannschaft 2 verkauft Finanzprodukte und gewinnt je 20 Kontakte einen Kunden,
  • Vertriebsmannschaft 3 vermittelt Energie und gewinnt je 2 Kontakte einen Kunden.

Was ist also nun das beste lohnenswertere Vertriebsgeschäft? Nehmen wir mal an das Vertriebsmannschaft 1 bei der Nahrungsergänzung + Kosmetik je Kunde im Durchschnitt 200 Euro umsetzt und 50 Prozent beim Vertriebspartner hängen bleiben, also wäre jeder potentieller Kunde (Kontakt) 10 Euro wert.

Vertriebsmannschaft 2 nehmen wir mal an generiert je Kunde 10.000 Euro Umsatz, wovon 5 Prozent hängen bleiben, also etwa 500 Euro je gewonnener Kunde und somit je Kontakt 25 Euro.

Vertriebsmannschaft 3 mit den Energie-Produkten macht hingegen je Kunde lediglich einen Umsatz im Jahr von durchschnittlich 2.000 Euro und erhält dafür angenommen nur 5 Prozent, also etwa 100 Euro Provision. Da allerdings jeder zweite Kontakt im Durchschnitt Kunde wird, ist der Realverdienst bei 50 Euro je Kontakt.

In diesem Beispiel verdient Vertriebsmannschaft 3 mit den Energieprodukten also das fünffache je Kontakt von Vertriebsmannschaft 1 mit Nahrungsergänzung und doppelt so viel wie Vertriebsmannschaft 2 mit Finanzen.

Welche Produkte hättest Du nun also lieber, die welche Dir 50 Prozent je Vermittlung (Vertriebsmannschaft 1) einbringen, die welche Dir hohe Umsätze einbringen (Vertriebsmannschaft 2) oder die welche Dir je Kontakt am meisten einbringen? Genau, entscheidend ist letztlich nie die übliche Provision im Vertrieb in der Theorie, sondern entscheidend ist letztlich die Praxis und daher guckt ein Vertriebsprofi nie auf die Provision, sondern auf den Verdienst je Kontakt!

Anfänger hingegen lassen sich von hohen Provisionen ködern und vermeintlich besten Vergütungsplänen, welche es natürlich real gar nicht gibt, da jede Firma nie mehr auszahlen kann als Umsatz erzeugt wird.

Auch bei mir war es damals nicht anders und ich schaute immer wo es die fettesten Provisionen gab und wunderte mich dann warum sich die Produkte nur so schwer oder gar nicht verkaufen ließen.

Oftmals ist es eben so, das gerade schlechte Produkte mit hohen Provisionen locken, welche zudem oft komplett überteuert sind – irgendwo muss die Provision schließlich herkommen.

Dem nicht genug, besonders vermeintliche Multi-Level-Marketing-Unternehmen mit hohen Provisionen, haben oft mit seriösem Network-Marketing nichts zu tun, da mehr Provision ausgeschüttet wird welche nach Marge übrig bleibt, d.h. es wird ein verstecktes Schneeballsystem aufgebaut, also ein System welches unweigerlich früher oder später kollabiert, da sukzessive neue Menschen dem System hinzugefügt werden müssen um die neuen Einstiege zur Finanzierung der bestehenden Partner aufzuwenden.

Seriöses Multi-Level-Marketing hingegen funktioniert selbst bei Stagnation und bei rückläufigen Umsätzen, eben weil immer nur ein Teil aus der Marge in die Struktur vergütet wird.

Fazit

Die übliche Provision im Vertrieb ist unerheblich, sondern entscheidend ist der Earn je Kontakt, also der Verdienst je potentieller Kunde. Auf hohe Provisionen und vermeintlich beste Vergütungspläne fallen daher vor allem Laien häufig rein und erleben dem nicht genug oft dann herbe Enttäuschungen im Network-Marketing, weil sich solche Produkte generell äußerst schwer verkaufen lassen und last but not least nicht selten versteckte Schneeballsysteme sind, welche bereits nach wenigen Wochen bis maximal etwa 3 bis 5 Jahren in sich zusammenbrechen.

Schaust Du noch auf die übliche Provision im Vertrieb?

networker
 

Konnte bereits während seines BWL-Studiums, durch moderne Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und 483 Erstlinien sponsern und zählte somit schon als Student zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Das letzte Monopol ist gebrochen: In seinem MLM-Unternehmen beim Marktführer Strom und Gas erzielt er mit seinem Team geschätzt etwa 1/5 - 20 Prozent (Stand: 01.01.2018) - der täglichen Neuregistrierungen, womit es die wahrscheinlich dynamischte Orga der gesamten Firma ist, welche jeden Monat circa 30.000 Neukunden und einen Jahresumsatz von mittlerweile über 95 Millionen Euro erzielt. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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