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Wie funktioniert im MLM ein Unilevelplan?

Der wohl einfachste Vergütungsplan im Network-Marketing, welcher vor allem für schwache Networker geeignet ist und als besonders fair gilt.

Der Unilevelplan bzw. auch bezeichnet als Unilevelmarketingplan ist im MLM der einfachste zu verstehende aller Vergütungspläne. Er zahlt dabei auf mehrere Ebenen/Generationen Provisionen an die Teampartner aus. Im Gegensatz zum Direktvertrieb wird so eine Provision von bspw. 50% nicht nur an eine Person ausgeschüttet, sondern bspw. zu jeweils 10% auf 5 Ebenen verteilt.

Beispiel: Wenn Klaus Umsatz generiert, dann können jeweils bis zu 5 Networker über ihn an seinem Erfolg mitpartizipieren. Ebenso kann natürlich auch Klaus bis zu 5 Generationen in die Tiefe aufbauen, an denen er dann auch eine Beteiligung von 10% pro Ebene erhält bzw. eine Gesamtausschüttung von 50% auf die Struktur.

Unilevelplan auf 5 GenerationenUnilevel-Verguetungsplan im MLM

Vorteile eines Unilevelplanes

Das schöne beim Unilevelplan ist, dass er wohlgemerkt sehr einfach zu verstehen ist und somit Teampartner nicht viel zur Funktionsweise erläutert werden muss.

Er ist auch besonders für schwache Networker geeignet, weil er, im Gegensatz zu einem Breakawayplan oder Binärvergütungsplan , immer eine Beteiligung an den direkten Teampartnern gewährt, d.h. selbst dann wenn der neue Partner irgendwann den selben Umsatz oder gar mehr als sein Sponsor/Upline erzielt, erhält die Upline immer dem Umsatz entsprechend eine faire Vergütung. Ein überholen bzw. einholen wie bei einem Breakawayplan ist hier also nicht möglich. Auch müssen nicht erst zwei Beine aufgebaut werden, wie es bei einem Binärvergütungsplan der Fall ist. Der Unilevelplan gilt daher oft im MLM als der fairste Plan aller Vergütungspläne überhaupt.

Nachteile eines Unilevelplanes

Der Nachteil bei einem Unilevelplan ist die begrenzte Ausschüttung, denn wenn ein Unilevelplan bspw. nur auf 5 Generationen vergütet, dann ist alles unterhalb der fünften Generation verloren. Bei gar nur 4 Generationen ist alles unterhalb der vierten Ebene verloren usw..

Wer also „langfristig“ ein großes Einkommen im Network-Marketing aufbauen möchte, ist durch die begrenzte Tiefenauszahlung wesentlich im Verdienst beschränkt.

Moderne Unilevelpläne

Bei modernen Unilevelplänen wird der Nachteil durch einen sogenannten Infinitybonus bzw. Tiefenbonus beseitigt. So erhalten Teampartner bspw. in die unendliche Tiefe eine Beteiligung von 1 bis 3%. Zudem werden moderne Unilevelpläne oft durch eine Art Weltumsatzbeteiligung erweitert, welche sich bspw. oft nach erzielten Strukturumsatz richtet und dementsprechend ausschüttet.

Video zur Erläuterung der Funktionsweise eines Unilevelvergütungsplans
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Was ist eigentlich MLM?

Die Bezeichnung MLM steht für Multi-Level-Marketing, ins deutsche übersetzt heißt dies so viel wie „Mehr-Ebenen-Vermarktung“. Es handelt sich also um eine Form des Direktvertriebes, jedoch mit dem Unterschied, dass das Produkt nicht nur auf einer Ebene vermarktet wird, sondern auf mehreren Ebenen, d.h. der Empfehlungsgeber/Produktgeber kann durch den Aufbau eines Netzwerkes an weiteren Umsätzen seiner Hierarchie bzw. seiner Struktur partizipieren. In Deutschland ist die gängige Bezeichnung für MLM daher in der Regel der Strukturvertrieb. International ist MLM zudem bekannt unter den Bezeichnung „Network Marketing“. Alle Bezeichnungen machen uns direkt auf das „Netzwerk“ welches im Vordergrund steht, aufmerksam. Und dieses ist auch das grundlegende Ziel im MLM, es geht weniger um den direkten Verkauf eines Produktes, sondern darum ein Produkt von welchem man absolut überzeugt ist, statt über den Einzelhandel über den Vertriebsweg MLM zu beziehen. Der Vorteil für den Kunde ist, dass die Firma einen zusätzlich belohnt und man direkt an den Umsätzen beteiligt wird. So kann der Kunde step-by-step sein Produkt zum Nulltarif beziehen und sich sogar sukzessive ein wachsendes Einkommen aufbauen. Je größer das Netzwerk wird, umso mehr wird der Kunde an den Umsätzen partizipieren. Der Vorteil für die Firma ist eine erhöhte Kundenloyalität und zum anderen spart sich die Firma Kosten für Werbung auf. Es kommt sogar noch besser, die Firma muss nicht mit Werbung in riskante Vorleistungen gehen, sondern zahlt stattdessen immer erst bei erfolgreichen Verkauf eine Beteiligung an die Kunden aus.

Es ist also im MLM nicht das Ziel ständig Produkte zu verkaufen, sondern ein Produkt inklusive der Geschäftsmöglichkeit an einige wenige Leute weiterzuempfehlen, welches es Dir anschließend nach machen. So könnte man bspw. seinen Freund darauf ansprechen: „Du Daniel, Du nutzt doch auch folgendes Produkt und bestellst es über fremde Leute (den Einzelhandel), wie wäre es wenn Du es in Zukunft über mich bestellst?“ Daniel wird, sofern das Produkt qualitativ gleichwertig ist und der Preis stimmt, es gerne über Dich bestellen, denn natürlich kauft man lieber bei den Menschen die man mag bzw. zu denen man eine positive Beziehung hat, als bei fremden Leuten. Wenig später könntest Du Daniel bspw. sagen: „Du Daniel, habe ich Dir eigentlich schon gesagt das Du mein Produkt zum Nulltarif beziehen kannst?“ Darauf könntest Du ihn bspw. zu einer Konferenz zum Thema des Empfehlungsmarketings/MLM einladen, wo ihm der Vergütungsplan genau erläutert wird und wie man als Kunde an den Gesamtumsätzen der Firma beteiligt wird. Sobald Daniel sein Produkt zum Nulltarif bezieht, könntest Du ihn bspw. das nebenberufliche Einkommen schmackhaft machen usw.. Wichtig ist allerdings eines im MLM, nämlich das Daniel voll hinter seinem Produkt steht. Daher gilt auch im MLM, dass das Produkt einen Markt haben muss, d.h. Preis und Qualität müssen stimmen bzw. gleichwertig mit den Mitbewerbern sein. Denn bedenke das nicht jeder die Geschäftsmöglichkeit weiterempfehlen wird bzw. möchte und daher ist es von fundamental Bedeutung, dass das Produkt auch dann bei Dir bestellt werden würde, wenn man theoretisch nichts daran verdienen könnte. Stelle Dir also zuerst die Frage wenn Du im MLM startest: „Würde ich das Produkt auch beziehen wenn ich nichts daran verdienen würde?“ Wenn ja, dann bist du grundlegend im richtigen MLM-Geschäft. Übrigens, alle erfolgreichen Networker sind daher selbstverständlich in erster Linie zufriedene Kunden.

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