Warum es keine Beonpush Erfahrungen benötigt um die Legalität zu beantworten

Seit geraumer Zeit mehren sich so genannte Revshare-Programme welche seriösen MLM-Unternehmen durch „schnell Geld verdienen“ versprechen den Markt streitig machen. Warum Beonpush Erfahrungen Blödsinn sind und wie seriös Beonpush wirklich ist.

Immer wieder warne ich vor so genannten Revshareprogrammen und erhalte dazu viel Kritik. Kritik natürlich vor allem von denjenigen welche bei solchen Programmen mitmachen. Meine Argumentationen bisher, egal ob zu MyAdvertisingPays, GPA, Adpackpro konnten hingegen nicht wiederlegt werden und erste Systeme sind vom Markt bereits wieder – wie ebenfalls von mir vorhergesagt – verschwunden.

Was sind Beonpush Erfahrungen überhaupt wert um die Seriösität der Plattform einzuschätzen?

Viele welche auf Beonpush aufmerksam gemacht wurden googeln nach Erfahrungen zu Beonpush, doch macht dies überhaupt sinn? In der Regel findet man nur wenige Leute welche über Beonpush neutral berichten, denn für Beonpush gibt es Provisionen. Provisionen sind an sich natürlich absolut nicht verwerflich und grundsätzlich eine sehr gute Sache, auch ich erhalte für viele Empfehlungen Umsatzbeteiligungen. Allerdings, wenn den Menschen „schnell und einfach“ Geld in Aussicht gestellt wird und dies eine Lüge ist dann ist es Betrug.

Und genau dies wird meiner Ansicht nach bei Beonpush getan, es wird behauptet, dass die Gelder der Kunden angeblich in Real Time Bidding investiert werden würden. Dem Laien wird dadurch vorgegaukelt, das durch ein relativ neues Online Marketing Gebiet astronomische Renditen erwirtschaftet werden könnten.

Nun, fangen wir statt betriebswirtschaftlicher Fakten mit dem gesunden Menschenverstand an:

  • Warum zahlt Beonpush solche astronomischen Renditen, wenn eine Finanzierung wesentlich günstiger wäre?
  • Warum erklärt Beonpush nicht transparent wie diese Renditen erwirtschaftet werden?
  • Weshalb hat es bisher noch kein einziges Konzept mit solchen versprechen geschafft sich dauerhaft zu behaupten?
  • Wenn jetzt jeder so extrem einfach Geld verdienen kann – was auf dem ersten Blick als positiv erscheinen mag – wer hat dann noch bock zu arbeiten?
  • Warum schafft Warren Buffett nur mickrige knapp 20% im Jahr? 😉

Spätestens jetzt sollten bei jedem Menschen mit durchschnittlicher Intelligenz und auch ohne ökonomische Ausbildung etwas klingeln. Einfach ausgedrückt kann ich jedem garantieren, das es niemals möglich sein wird extrem einfach Geld im Internet zu verdienen, zumindest nicht dann wenn es nicht um Tausch Zeit gegen Geld geht. Was ich damit sagen möchte, Erfolg, auch im Internet, ist nie ohne Persönlichkeitsentwicklung möglich, wozu u.a. Geduld, Ausdauer, Lernbereitschaft und natürlich Fleiß zählen. Noch klarer, eine Gesellschaft würde zusammenbrechen und die Preise würden durch die Decke schießen (Inflation), doch ich habe ja versprochen nicht zu ökonomisch zu werden …

Guckt man sich bspw. einfach wirklich „längerfristig“ erfolgreiche Menschen an, egal ob im Studium, Sport oder im Business, wird man immer feststellen, das diese Leute viel dafür getan haben. Alles andere sind Glücksspiele und genau da ordne ich auch Beonpush ein. 

Landgericht Hamburg urteilt Beonpush fällt unter Vermögensanlagegesetz 

Oft wurde ich gefragt, wenn das alles illegal ist, warum sind denn diese Angebote noch im Internet? Nun, als 1. ist das Internet ein teilweise rechtsfreier Raum bzw. es ist teilweise sehr schwierig dubiose Hintermänner dingfest zu machen. Zudem arbeiten die Mühlen des Gesetzes sehr langsam.

Speziell zu Beonpush kommt jetzt allerdings Bewegung rein und noch schlimmer viele Leute welche sich noch immer an Revshare-Programmen beteiligen könnten schon bald hohe Strafen bis zu Gefängnis drohen. Auch davor habe ich immer wieder gewarnt und gesagt das Unwissenheit nicht vor Strafe schützt, denn ansonsten könnte sich ja jeder einfach naiv stellen – was viele Beonpush Teilnehmer tun – und sich selber als Opfer darstellen.

Wie dem auch sei, das Landgericht Hamburg hat nun u.a. mit Beschluss vom 13.07.2016, AZ: 406 HKO 108/16 verkündet, dass ein Beonpush-Teilnehmer die Vorgaben des Vermögensanlagegesetzes und der Finanzanlagenverordnung nicht beachtet hat.

Im Klartext bedeutet diese Entscheidung u.a. das jeder Teilnehmer von Beonpush der nicht auf den Totalverlust durch seinen Vermittler hingewiesen wurde Schadensersatzanspruch hat. Also, auch wer keine Beonpush Erfahrungen hat und dafür wirbt und somit dazu beiträgt das diese Teilnehmer später Geld verlieren, muss später damit rechnen bis zu vollen Höhe des Verlustes gerade zu stehen. Dieser Entscheidung vom Landgericht Hamburg dürfte auch auf andere Revshare Berater übertragen werden.

Beonpush Erfahrungen braucht niemand

Beonpush Erfahrungen braucht niemand Quelle: beonpush.com

Zudem konnte die Hamburger Anwaltskanzlei Schulenberg & Schenk das Landgericht Hamburg davon überzeugen, dass Beonbush eine Wettbewerbsverletzung (unlauterer Wettbewerb) darstellt, so das Unterlassungansprüche geltend gemacht werden können. 

Die Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ermittelt seit dem 29.07.16 u.a. ob Beonpush eine gewerbsmäßige Finanzdienstleistung darstellt, die eine Genehmigung nach § 32 Kreditwesengesetz erfordern würde.

Dem nicht genug liegt der eindeutige Verdacht der strafbaren progressiven Kundenwerbung vor und es wird Beonpush Kapitalanlagebetrug vorgeworfen. Hierzu laufen bereits etliche Strafanzeigen, doch es dürfte womöglich noch lange dauern bis diese rechtskräftig werden, da die deutschen Gerichte bekanntermaßen überlastet sind.

Ich für meinen Teil bin kein Jurist, doch ich bin studierter Ökonom und kann mit 100% Gewissheit sagen, dass ich keine Beonpush Erfahrungen benötige um zu sagen das es sich hier um Betrug handelt. Persönlich verstehe ich bis heute nicht weshalb Menschen immer wieder auf solche, in meinen Augen, einfach zu erkennen Betrugssysteme hereinfallen. Womöglich ist es durch meine betriebswirtschaftliche Ausbildung einfacher solche Systeme zu entlarven.

Beonpush Teilnehmern droht Privatinsolvenz

Spätestens jetzt sollte jeder der bei solchen Systemen noch mitmacht genau überlegen ob es das Risiko wert ist und damit meine ich nicht das Risiko die Einlage zu verlieren, sondern das Risiko in ein Strafverfahren zu geraten und Schadenersatz für geworbene Teilnehmer zu leisten. Die vermeintlich schnellen einfachen Provisionen, indem einige Ahnungslose getrieben in der Gier größere Einlagen eingezahlt haben und dieses Kapital daraufhin verlieren, können dann sehr schnell wieder weg sein.

Viel schlimmer, dürften die generierten Provisionen dann oftmals viel zu gering sein um den generierten Schaden leisten zu können. Beispiel: Distributor A wirbt Opfer B welches sich verleiten lässt in das intransparente Beonpushsystem 20.000 Euro einzuzahlen und verliert diese 20.000 Euro und macht diesen Schaden an Distributor A geltend. Distributor A hat allerdings bspw. nur eine Provision von 10% auf die Einzahlung von Opfer B, also 2.000 Euro erhalten, bedeutet Distributor A muss in diesem Fall für weitere 18.000 Euro haften, welche er allerdings nie verdient hat. Es droht somit unmittelbar in vielen Fällen, nach dem angeblich schnellen einfachen Geld, die Privatinsolvenz.

Nur eines dürfte bei Beonpush seriös sein und dies ist der Vergütungsplan, welche via MLM-Struktur zahlt. Darauf berufen sich ebenfalls viele Distributoren von Beonbush. Doch ein seriöses Geschäft macht eine legale MLM-Struktur allein noch lange nicht aus.

Leider sorgen allerdings solche illegalen Systeme mit dafür das Multi-Level-Marketing immer wieder einen schlechten Ruf erhält, den es nicht verdient hat. Seriöse MLM-Unternehmen würden niemals utopische Renditen versprechen und zeigen transparent auf wie die Gelder generiert werden. 

Fazit: Wer sich an Revshare-Programmen beteiligt, und ganz egal wie viel Beonpush Erfahrungen auch vorhanden sein mögen, macht sich, spätestens nach der Entscheidung vom Landgericht Hamburg, schnell strafbar und schadensersatzpflichtig. Offensichtlich scheint nun immer mehr Dynamik in die Sache zu kommen, da auch bereits einige MLM-Unternehmen, aufgrund des unlauterer Wettbewerbs, sich genötigt sehen zu handeln. Womit das Risiko der Revshare-Distributoren steigt.

Mein Tipp: Finger Weg! Alle Revshare-Programme sind meiner Ansicht nach Betrug, ganz egal was auch versprochen wird. Auf wundersame Weise Reichtum generieren ist erfreulicherweise – abgesehen vom Lotto und Erbe – niemals möglich, sondern hat immer wesentlich auch entscheidend mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun. Alles andere ist Träumerei, so wie auch bis heute Diätpillen verkauft werden, die nicht funktionieren. Was für mich persönlich ebenfalls unfassbar ist, das Menschen immer noch auf so etwas hereinfallen. Bequemlichkeit macht es eben leider auch dubiosen Firmen sehr einfach. Beonpush Erfahrungen braucht in jedem Fall niemand selber zu machen um mit gesundem Menschenverstand feststellen zu können, das es sich weder um seriöses Multi-Level-Marketing, noch um ein langfristiges tragfähiges Business-Modell handeln kann.

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networker
 

Konnte bereits während seines Studiums, durch Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und über 400 Firstliner/Erstlinien sponsern und zählt somit zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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