MLM-Training: Geldkreislauf – sponsern bis zum umfallen und meine Erfahrungen

Der Geldkreislauf ist ein wichtiges Element welches Du ihn Deinem MLM-Business unbedingt verstehen lernen solltest. Denn der Geldkreislauf wird oft unterschätzt, macht aber später wesentlich mit den Erfolg aus!

Noch zu gut ist mir bewusst, wie es bei mir damals war, als ich im MLM-Business gestartet bin. Geld für Marketing auszugeben war so gut wie unmöglich und schon 100 Euro im Monat war für mich viel Geld.

Ich konnte dieses Geld nur durch große Anstrengungen auftreiben, indem ich zum Beispiel meine Ausgaben reduzierte, also bspw. statt Bücher zu kaufen, lieber in die Bibliothek ging, meinen Handytarif zu einem günstigeren Anbieter wechselte, gleiches bei meinem Internetanschluss, Bankkonto, Kreditkarte usw.. Auch wechselte ich in ein günstigeres Fitnessstudio und sparte allein dort etwa 25 Euro im Monat ein. Da es zudem dichter an meinem Wohnort lag, sparte ich noch einmal.

Zusätzlich erzielte ich Einnahmen durch bspw. Zeitung austragen und durch Blut spenden, arbeitete ab und zu als Türsteher und im Security Bereich, als Ladendetektiv, bei Lidl führte ich Inventuren durch und sogar als Model arbeitete ich usw.. Ich tat also nahezu alles um zusätzliche Einnahmen ranzuschaffen und war mir für nichts zu schade.

Kurz als Anmerkung: Zu diesem Zeitpunkt damals hatte ich noch keine Ausbildung und wollte ursprünglich lediglich durch das Multi-Level-Marketing-Business mein Studium finanzieren – wofür ich einen fünfstelligen Betrag benötigte.

So schaffte ich es monatlich einen kleinen dreistelligen Betrag in mein MLM-Business zu investieren und siehe da nach gut zwei Jahren machte sich all die Mühe und Entbehrung bezahlt, denn ich verdiente zum 1. mal vierstellig im Monat. Okay, zuvor bei der Bundeswehr – als ich um 3 Monate freiwillig verlängerte – verdiente ich auch schon mal vierstellig im Monat, aber halt noch nie durch eine selbstständige Tätigkeit! 😉 Es war ein unglaubliches positives Gefühl, vor allem auch es all den Skeptikern gezeigt zu haben 😀

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich auf dem richtigen Weg bin. 🙂 Vorher bekam ich zwar immer wieder mal Komplimente zu hören, dass die Sponsorquoten welche ich im Durchschnitt im Monat habe wohl schon extrem gut sind und auch war ich verwundert weshalb meine Upline mich immer wieder ausfragte, wie ich denn kontinuierlich neue Partner gewinne – eigentlich sollte es doch andersrum sein 😉 – , doch zum 1. mal sah ich es quasi auch in barer Münze, also an dem Einkommen, dass ich wohl einiges richtig mache.

Der Geldkreislauf startete

MLM Produkt so wichtigAb diesem Zeitpunkt und als mein Einkommen immer weiter anstieg bemerkte ich auch zunehmend – damals noch unbewusst – den Geldkreislauf. Wie machte sich dieser Geldkreislauf bei mir bemerkbar? Ganz einfach: Während vorher schon 100 Euro im Monat viel Geld für mich bedeuteten und ich mir kaum Fehler dabei leisten konnte, es also möglichst sinnvoll investieren musste, war nun plötzlich ein vierstelliger Betrag im Monat verfügbar.

Okay, natürlich habe ich nicht all das Geld in mein MLM-Business investiert, denn schließlich wollte ich darüber mein Studium finanzieren, doch einen Teil reinvestierte ich wieder ins Geschäft.

Generierte ich also vorher bspw. für etwa 100 Euro im Monat „nur“ bis zu 30 Leads auf meiner Landingpage, da ich schlicht nicht mehr investieren konnte. Generierte ich nun monatlich eine dreistellige Zahl an Leads.

Dies sorgte natürlich wiederum für noch mehr Partner im Monat, d.h. während ich sonst „nur“ im Durchschnitt einen Partner im Monat generieren konnte – was im MLM ja schon (leider) eine absolute Seltenheit darstellt 😉 – waren es nun je Woche gleich mehrere Partner.

Prinzipiell hätte ich es so dank des Geldkreislaufes immer und immer weiter auf die Spitze treiben können, denn indirekt stieg natürlich auch mein Einkommen immer weiter an. Doch relativ schnell kam bei mir der Punkt, dass ich mein Marketing-Budget zurück fahren musste, weil ich einfach der Betreuung – Partner rufen ja auch mal immer wieder an, schreiben Mails und brauchen Unterstützung 😉 – kaum noch hinterher kam.

Als ich dann wenig später mein Studium anfing, musste ich sogar weiter meine Tätigkeiten zurück fahren. Während meiner Zeit als Student – etwa 5 Jahre – habe ich daher auch weitestgehend nur das möglichste getan, denn schließlich hatte mein Diplom oberste Priorität.

Auch jetzt ist es bei mir so, obwohl ich mich wieder voll auf meine Selbstständigkeit konzentrieren kann, das Zeit mein größtes Problem ist und ich so immer wieder mein Marketing-Budget zurück fahren oder sogar neue Zusammenarbeiten ablehnen muss.

Wobei ich generell niemanden ablehne – es sei denn ich merke, dass die Person komplett falsche Vorstellungen bzw. Erwartungshaltungen vom MLM hat – , sondern halt, wenn die Kapazitäten erschöpft sind, einen späteren Termin vorschlage. Dies hat für mich im Übrigen zudem den Vorteil, dass die Personen welche bspw. bereit sind auch noch in 5 Wochen Partner zu werden, generell besser vorqualifiziert sind, als hingegen die Personen welche vielleicht lediglich durch eine kurze emotionale Eingabe eine Endscheidung für eine Zusammenarbeit getroffen haben.

Dadurch, dass ich die Ausbildung weiter automatisiert habe – jeder aktive Teampartner erhält kostenfrei Zugang zu MLM-Inboundprofi – konnte ich den Zeitaufwand je Teampartner drastisch reduzieren. Dennoch gibt es natürlich immer noch zur genüge Fragen von Teampartnern und wenn es auch nur die Bitte um ein Feedback, Smalltalk – auch das bleibt nicht aus – oder zum Produkt ist etc..

Geldkreislauf bringt zwar Dynamik ins MLM, doch hat seine Grenzen

Was ich Dir damit sagen möchte, der Geldkreislauf vereinfacht Dir zwar mehr und mehr das sponsern an sich. Also, wenn Du bspw. vorher nur 100 Euro im Monat in Dein Business investieren konntest und später 500 Euro investieren kannst, wirst Du logischerweise dadurch in der Regel auch mehr Leads und somit wiederum mehr neue Partner/Kunden gewinnen können. Doch die Zeit ist hingegen leider begrenzt, denn auch Dein Tag hat nur 24h.

Die einzige Möglichkeit wäre Mitarbeiter einzustellen, doch dies kommt für mich persönlich nicht in Frage, denn gerade deshalb macht man ja auch MLM – zumindest ich – weil man prinzipiell keine Mitarbeiter benötigt. 🙂

Alternative daher ist es, die Ausbildung noch besser zu automatisieren, so das noch weniger Fragen offen bleiben. Und zugleich gilt: weniger ist mehr! Denn je mehr Partnern beigebracht wird, umso mehr Fragen kommen natürlich auch gleichzeitig auf. Daher ist es meiner Meinung nach klug Partnern nicht das Möglichste, sondern immer das Nötigste beizubringen. Ganz nach der Devise der 80/20 Regel. Zudem sorgt man so auch für weniger Irritation!

Die Partner hingegen welche die Tipps beherzigen, loyal sind und wo sich nach und nach quasi eine Art Vertrauensverhältnis aufbaut, diese können dann später auch in den Genuss weiterer persönlicher Unterstützung kommen. Eben weil man dann als Sponsor mit ziemlicher Gewissheit weiß, dass die Partner auch das gepredigte umsetzen und auch über die nötigen Charaktere verfügen – Geduld, Kontinuität, Fokus, Vorbildfunktion usw..

Also zurück zum Geldkreislauf: Ja, sobald dieser bei Dir beginnt wird es erstmal generell einfacher. Eben weil Du mehr Budget ins Marketing investieren und Dir dabei gleichzeitig mehr Fehler und somit auch Experimente erlauben kannst. Doch ab einem bestimmten Zeitpunkt hat auch dieser wachsende Vorteil im MLM Grenzen, denn Deine Zeit ist begrenzt.

Übrigens, wer glaubt er sponsere dann einfach noch mehr Partner indem er keine Unterstützung anbietet und die Partner sich selbst überlässt, ist schlecht beraten. Denn auch dieses Experiment habe ich schon vor Jahren einmal durchgeführt, indem ich mich nur auf das sponsern konzentrierte und so teilweise bis zu 7 neue Teampartner täglich sponserte. Nach meiner Erfahrung ist dies Geldverschwendung, denn die Quote ist dann einfach in der Regel viel zu schlecht. Zwar duplizieren sich auch dann in etwa 10 bis 20% der Firstline – nach meinen Erfahrungen – doch die welche dann davon wirklich wollen, doch nicht lernen wie, werden in der Regel in der Struktur absterben. Daher gilt auch hier: „Weniger ist mehr!“

Übrigens, wenn Dir mal eine Upline bspw. stolz sagen sollte, das sie täglich neue Partner sponsert, dann würde ich mal fragen wie sie für diese Masse an Partnern Support bieten kann. Entweder ist dann diese Upline nach dem sponsern quasi nicht mehr erreichbar oder sie hat tatsächlich Mitarbeiter eingestellt. 😉

Fazit: Der Geldkreislauf erleichtert Dir zunehmend Dein MLM-Business, da Du mehr Geld für Marketing zur Verfügung hast. Dadurch wirst Du Deine Dynamik in der Orga erhöhen können, denn noch mehr Traffic über Deine Landingpage, bedeutet logischerweise noch mehr Leads und somit wiederum noch mehr Teampartner. Gleichzeitig kannst Du dadurch natürlich auch weitere Vermögenswerte – auch Dein MLM-Business ist ein Vermögenswert – und Passive Einkommensquellen erschließen, indem Du bspw. einen Teil in Blue-Chip-Unternehmen (Aktien) investierst und so ein zusätzliches Einkommen durch Dividenenerträge aufbaust. Doch bezüglich des Marketings im MLM, lässt diese Dynamik ab einem bestimmten Punkt nach und kann sogar zum Nachteil werden, nämlich dann wenn Du mehr Personen sponserst als Du Support anbieten kannst.

networker
 

Konnte bereits während seines Studiums, durch Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und über 400 Firstliner/Erstlinien sponsern und zählt somit zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche. Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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