MLM – muss ich bereits im Abverkauf ROI generieren❓

Ein großes Missverständnis liegt bei den meisten Laien vor wenn es im MLM ums Marketing geht, nämlich bezüglich des ROI (Return on Investment).

Der Irrglaube sofort im Multi-Level-Marketing den ROI generieren zu müssen ist weit verbreitet. Also ganz nach dem Ansatz wenn z.B. ein Betrag von 1.000 Euro ins Marketing investiert wird muss direkt mindestens 1.000+ Euro rauskommen.

Doch eben genauso funktioniert es weder im MLM noch beim Aufbau eines normalen Unternehmens. Warum? Schlicht deshalb weil Marketing generell viel zu teuer ist um sofort im Abverkauf Gewinn zu generieren.

Lediglich in Nischenmärkten ist es überhaupt möglich sofort Gewinne zu erzielen. Meistens in zugleich Bereichen mit hohen Margen, wie bspw. bei Infoprodukten. Doch selbst dort muss man sich dann extrem gut im Marketing auskennen und stark konvertierende Seiten haben, um dies zu erreichen.

Warum also überhaupt Geld ins Marketing investieren wenn erstmal Minus rauskommt?, fragst Du Dich jetzt vielleicht. Eben weil Du bei guten Produkten und im MLM zugleich mit der Macht der Hebelwirkung, Schritt für Schritt wachsenden Umsatz aufbauen kannst und somit früher oder später den ROI erreichen wirst und ab dann Deine Gewinne sukzessive steigerst.

Voraussetzung dafür ist allerdings zwingend eine MLM-Firma welche langfristig funktioniert und echte Endkundenprodukte, also Produkte welche immer wieder nachbestellt werden und so entweder je Kunde erneute Abschluss- oder/und Folgeprovisionen einbringen!!!

Return on Investment Beispiel MLM

Nehmen wir mal an Du schaltest PPC-Marketing und ein Lead kostet Dich durchschnittlich 5 Euro, wobei aus 30 Leads jeweils etwa 2 Teampartner entstehen und Dir jeder Teampartner im Durchschnitt 10 Euro Differenz-Provision einbringt. Wie lange bräuchtest Du realistisch um den Return on Investment zu erreichen?

Gehen wir als erstes fiktiv von der Zahl 750 Leads aus. Warum 750 Leads? Weil etwa 20 Prozent im MLM sich duplizieren und daraus nochmal etwa 20 Prozent ernsthafte Teampartner werden.

Bedeutet bei 750 Leads und bei durchschnittlich 2 Partnern aus 30 Leads würden exakt 50 direkte Teampartner gewonnen worden sein und somit wahrscheinlich bereits 2 echte Geschäftspartner (denn von 50 direkten Partner – 20 Prozent = 10 Partner welche sich duplizieren – 20 Prozent = 2 echte Geschäftspartner).

Kosten von 750 Leads zu jeweils 5 Euro gleich 3.750 Euro. Da wir in diesem Beispiel je Partner 10 Euro durchschnittliche Differenzprovision angenommen haben stehen dem 500 Euro Einnahmen gegenüber, also unterm Strich 3.750 Euro Ausgaben500 Euro Einnahmen gleich 3.250 Euro Verlust. Ernüchternd oder?

Genau und spätestens jetzt würden die meisten Networker aufgeben und das Handtuch schmeißen, eben weil sie Multi-Level-Marketing nicht verstanden haben und nicht langfristig denken. Denn erst jetzt fängt in der Regel die Hebelwirkung langsam an zu wirken!!! Bitte erinnere Dich daran, das sich in etwa nur 20 Prozent duplizieren und davon wiederum 20 Prozent echte Geschäftspartner entstehen.

So ist es auch bei mir so – in meinem MLM-Business – das jeweils aus 50 direkten Teampartner mindestens 2 Geschäftspartner enstehen. Nehmen wir mal an das diese 2 Geschäftspartner nur jeweils 100 Verträge in der Struktur aufbauen. Wären also insgesamt 200 Verträge mal 10 Euro Differenzprovision gleich 2.000 Euro Einnahmen. Nun also schon stehen 3.750 Euro Ausgaben 2.500 Euro Einnahmen gegenüber. Also nur noch 1.250 Euro Verlust.

  • Zur Erinnerung: 3.750 Euro Ausgaben für 750 Leads – 500 Euro Einnahmen bei 50 Teampartnern direkt (50 x 10 Euro Differenzprovision) – 2.000 Euro aus insgesamt 200 Verträgen x 10 Euro Differenzprovision = 1.250 Euro Verlust

Immer noch ein schwachsinniges Geschäft nicht wahr? Eben erfreulicherweise nicht, sofern man es verstanden hat. Denn nun entwickelt sich nach und nach eine weitere Eigendynamik und die Differenz der monatlichen Kosten wird zu den Provisionen immer kleiner, bis zum Break Even.

Vielleicht musst Du noch 25 weitere Partner sponsern um den 3 echten Geschäftspartner zu selektieren. Vielleicht geht es auch schneller oder langsamer. Dies lässt sich nie seriös sagen, denn etwas Glück ist auch im Business immer dabei, doch das Glück ist stets bei den Tüchtigen auf der Seite. 🙂

Fakt ist, wenn Dein Business, Marketing und Produkte funktionieren, wirst Du früher oder später weitere tolle Partner gewinnen!!!

Zudem kommt, das in einem Breakawayplan Deine Verweilzeit belohnt wird und so nach und nach auch Deine Differenzen höher werden. D.h. dass Du zukünftig auf die neuen Partner noch höhere Differenzen bekommst und so bei den nächsten 50 Teampartnern vielleicht nicht „nur“ durchschnittlich 10 Euro, sondern schon 20 Euro Differenz erhältst. Somit würdest Du also diesmal nicht „nur“ 500 Euro Differenzprovision erhalten, sondern schon 1.000 Euro Differenzprovision. Also hier bereits doppelt soviel verdienen, wie bei den ersten 50 direkten Partnern.

Bedeutet in diesem Beispiel insgesamt, bei 1.500 Leads zu jeweils 5 Euro, gleich 7.500 Euro Ausgaben zu 3.500 Euro Einnahmen (siehe oben bereits 2.500 Euro Einnahmen + 1.000 Euro Differenz auf die nächsten 50 direkten Partner durchschnittlicher Eigenabschluss/Eigenumsatz). Wenn wir eine ähnliche Entwicklung wie bei den ersten 50 Anbindungen annehmen, dann kommen zusätzlich 200 Verträge zu 10 Euro Differenzprovision hinzu, also nochmal 2.000 Euro Einnahmen. Wären also nun bei insgesamt 7.500 Euro Ausgaben minus 5.500 Euro Einnahmen gleich 2.000 Euro Verlust.

Vielleicht sagst Du Dir jetzt so etwas wie: Moment mal, es waren doch erst „nur“ 1.250 Euro Verlust und und nun sind es 2.000 Euro. Richtig. Doch war Dein Verlust bei den ersten 50 Erstlinien bei 1.250 Euro und nun bei den weiteren 50 Erstlinien nur 750 Euro mehr, also insgesamt 2.000 Euro. Bedeutet die Kosten je Firstline nähern sich langsam dem Breakeven an bzw. den Return on Investment.

Bei den ersten 50 direkten Geschäftspartnern hast Du also unterm Strich je Partner – 1.250 Euro/ 50 Anbindungen – 25 Euro bezahlt. Nun bei insgesamt 100 direkten Anbindungen nur 20 Euro je Partner – 2.000 Euro Verlust / 100 Anbindungen.

Wenn Du nun weiter machst könnte Dein Ergebnis bei 150 direkten Anbindungen – also nur 50 weiteren Erstlinien – bereits realistisch in etwa so aussehen:

  • aus 150 direkten Anbindungen 6 echte Geschäftspartner
  • Differenzprovision direkt 20 Euro x 100 Partner = 2.000 Euro + 10 Euro x 50 Partner ( auf die ersten 50 Partner) = 500 Euro = 2.500 Euro
  • Differenzprovision aus der Struktur aus 6 Geschäftspartner zu durchschnittlich jeweils 100 Verträgen = 600 Verträge x 10 Euro Differenzprovision in der Struktur = 6.000 Euro
  • Einnahmen insgesamt 8.500 Euro
  • Ausgaben bei 2.250 Leads etwa 11.250 Euro
  • Verlust: 2.750 Euro (8.500 Euro Einnahmen – 11.250 Euro Ausgaben)

Immer noch ernüchternd nicht wahr? Was haben wir jetzt allerdings vergessen? Genau, Deine ersten Geschäftspartner welche im Durchschnitt jeweils etwa 100 Verträge direkt und indirekt gewonnen haben werden natürlich in der Regel weitermachen. Nicht jeder natürlich, auch hier wird der ein oder andere auch später noch aufhören, doch viele eben bleiben Dir – zumindest für einige Jahre treu – und werden so nicht „nur“ 100, sondern hunderte, bis tausende Verträge in der Struktur aufbauen. Also in etwa, mehr oder weniger so aktiv sein wie Du. 😉

Nehmen wir mal an das aus 100 Erstlinien jeweils nur ein Partner entsteht der mindestens 1.000 Verträge direkt oder/und indirekt aufbaut. Also sich fortwährend immer weiter und weiter seine Struktur vergrößert. Wären also nochmal 10.000 Euro Einnahmen bei durchschnittlich 10 Euro Differenzprovision.

Konkret also:

  • 2.750 Euro Verlust + aus einem top Partner 1.000 Verträge zu 10.000 Euro Differenzprovsion = 7.250 Euro Gewinn.

Bei uns ist es bspw. so das einige allein direkt bis zu über 120 Verträge im Monat einreichen, also ohne Struktur und so teilweise schon in einem Jahr nur aus Eigenaktivität auf über 1.000 Verträge kommen. Sowas ist natürlich eine absolute Seltenheit, doch solche Eliten braucht es gar nicht. Entscheidend ist das viele Partner eben Monat für Monat nebenberuflich und kontinuierlich einige neue Kunden gewinnen. Je fleißiger Du also bist umso mehr solcher Partner – sowohl Nebenberufler, als auch top Verkäufer –  wirst Du früher oder später direkt oder/und indirekt gewinnen.

Und spätestens ein Partner der schon 1.000 Verträge und mehr in der Struktur aufgebaut hat, wird generell keinen Grund haben die Firma zu verlassen, also mit hoher Wahrscheinlichkeit für lange Zeit, wenn nicht sogar für immer, Partner sein. Bedeutet, nur lediglich dieser eine Teampartner kann für Dich langfristig zehn- bis hunderttausende Euro an Differenzprovisionen bedeuten.

Bist Du also bereit unermüdlich in Deinem MLM-Business zu sponsern um nach und nach genau solche Diamanten anzubinden?

Und im Übrigen, sind die Zahlen natürlich bewusst konservativ gerechnet, da ich es nicht zu kompliziert machen möchte. So kommen u.a. Folgeprovisionen hinzu. Bei mir ist es aktuell bspw. so, das etwa 10 bis 20 Prozent der Verträge jeweils etwa 1 Euro Folgeprovision im Monat einbringen. Klingt vielleicht auf den ersten Blick nicht viel, doch bei bspw. 1.000 Neu-Verträgen im Monat in der Struktur kommen so nach gut einem Jahr jeweils etwa 100 bis 200 Euro Folgeprovisionen monatlich dazu. Also im Monat 15 bspw. 150 Euro Folgeprovision mehr, im Monat 16 100 Euro Folgeprovision mehr (250 Euro zusätzliche monatliche Folgeprovision), im Monat 17 200 Euro Folgeprovision mehr (450 Euro zusätzlich monatliche Folgeprovision) usw.. Allein die Folgeprovision kann so nach nur einem weiteren Jahr zwischen 1.000 bis 2.000 Euro mehr im Monat bedeuten.

Möglicherweise machst Du zusätzlich Direktvertrieb, wodurch auch nochmal Provisionen hinzukommen. So verdienen bei mir im Team bspw. viele Teampartner bereits ohne Struktur drei- bis vierstellige Einnahmen im Monat, so wie z.B. Teleson Vertriebspartner Domi.

Auch gibt es meistens ab bestimmten Positionen im Vergütungsplan weitere Beteiligungen und Boni. Bei uns bspw. kommt man relativ früh in den Genuss nochmals je Teampartner der im 1. Monat mindestens 5 Verträge generiert 50 Euro zusätzlich zu erhalten und dies auch indirekt, also bis zur unendlichen Tiefe.

Erkennst Du warum es sich im MLM definitiv lohnt durchzuhalten? Dies ist auch der Grund warum es im MLM nicht so relevant ist ob Du nun je Lead 3, 5 oder 10 Euro bezahlst, sondern relevant ist vor allem das Dein System funktioniert!!!

Bei mir im Team generieren erfreulicherweise alle Teampartner welche meine Tipps befolgen kontinuierlich neue Anbindungen. So hat bspw. auch hier Domi vorbildlich agiert und in einem Monat 9 Partner online gewonnen.

Zugegeben, gleich neun Partner in einem Monat ab Start ist außergewöhnlich gut und nicht die Regel. Ich selber hatte bspw. im 1. Monat nur einen Partner direkt gewonnen 😉 Doch das ist ja das tolle im MLM: Jeder bestimmt selber wie fleißig und aktiv er sein möchte. Auch wenn man „nur“ im Monat durchschnittlich 2 bis 4 Teampartner gewinnt, kann man realistisch bereits in 5 Jahren finanzielle Unabhängigkeit erreichen.

Fazit

Um im Multi-Level-Marketing bereit zu sein für Marketing Geld in die Hand zu nehmen, solltest Du zuerst Dein Business gut kennen und Dich über die Zahlen informieren. Im Gegensatz zum klassischen Affiliatemarketing kommt im MLM nach und nach verstärkt die Hebelwirkung zum Tragen, so dass die Leadkosten „langfristig“ nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Viel wichtiger ist die Schlagzahl, d.h. idealerweise solltest Du monatlich mehrere Teampartner gewinnen, um möglichst rasch Dynamik in der Struktur zu entwickeln. Mit nur 2 bis 4 direkten Anbindungen im Monat – siehe oben – konnte ich bisher immer sehr gute Erfahrungen machen.

Wenn Deine Firma bereits mindestens 5 Jahre alt ist und somit eine generell hohe Sicherheit aufweist, da die allgemein kritischten Jahre schon überstanden sind, und die Produkte einen echten Endkunden-Markt haben – wichtig für „langfristige“ Umsätze je Kunden – und wenn Du ein funktionierendes Marketing-System hast, welches über Deine Landingpages sukzessive neue Leads und aus dem hinterlegten Salesfunnel sukzessive neue Anbindungen realisiert, dann liegt es nur noch an Deiner Bereitschaft und Geduld.

Weil Deine Firma und Produkte funktionieren, wirst Du so auch nach und nach die richtigen Partner gewinnen!

PS: Selbstverständlich musst Du nicht zwingend Geld in Marketing investieren um im MLM erfolgreich zu sein. Ich persönlich generiere Leads sowohl über PPC, als auch über gratis Traffic, wie bspw. Social-Media oder Content-Marketing. 😉 PPC ist allerdings der schnellste und einfachste Traffic, nach meiner Erfahrung, für Leads.

networker
 

Konnte bereits während seines Studiums, durch Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und über 400 Firstliner/Erstlinien sponsern und zählt somit zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche.

Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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