MLM 10, 15, 20 Teampartner gewonnen und es ist nicht viel passiert und nun❓

Was soll man machen wenn die Frontline breiter und breiter wird, doch Duplikation in der Tiefe der Struktur ausbleibt? Sollte man sich dann Sorgen machen?

Als aller erstes einmal, bleib entspannt und führe Dein MLM-Business weiter wie gewöhnt fort, d.h. sponsern, sponsern, sponsern. Die Wahrheit ist, nur die wenigsten Deiner Teampartner werden aktiv werden und sich duplizieren.

Um konkreter zu werden und was leider nur selten in der Branche offen gesagt wird, ist die Tatsache, das Du generell in etwa 25 direkte Teampartner brauchst um jeweils einen echten Teampartner – mehr oder weniger – zu gewinnen. Oft spreche ich in diesem Zusammenhang auch von der 20-20-Regel, eine Art Formel im MLM, welche aus meinen langjährigen Erfahrungen resultiert und den Erfolg und die Erwartungshaltung im Multi-Level-Marketing realistischer machen soll.

Als ich persönlich zum 1. mal meinen Durchbruch im MLM erlangte, sponserte ich auch weit mehr als 20 direkte Erstlinien, wovon sich 3 Erstlinien duplizierten und ein Partner sich auf ähnlichem Niveau wie ich entwickelte und sogar später zum erfolgreichsten Partner der Firma im deutschsprachigen Bereich reifte, bezogen auf die direkte Sponsorleistung.

Ähnlich sah es immer auch bei den Partnern in der Struktur aus, d.h. wer 50 direkte Partner sponserte entwickelte im Schnitt 2 echte Partner und bei 100 Frontlinien ungefähr vier echte Partner usw..

Die meisten Uplines werden Dir allerdings lieber das Märchen der Form 2x2x2x2 erzählen. Warum? Ich schätze mal, dass die meisten einfach Angst haben die Wahrheit offen zu legen, u.a. deshalb weil sie Dir keine Methode offerieren können um sukzessive neue potentielle Teampartner zu gewinnen oder/und Dich nicht abschrecken wollen und alles dafür tun werden um Dir das blaue vom Himmel zu versprechen, damit Du wenigstens das Starterpaket bestellst. 😉

Und warum erwähne ich solche Zahlen so offen? Ganz einfach, weil mein wertvollstes Gut meine Zeit ist und ich mich möglichst nur auf ernsthafte Teampartner konzentrieren möchte, welche realistische Vorstellungen vom Business haben. Teampartner hingegen welche bspw. rumjammern wenn nach 5, 10, 15 oder 20 gesponserten Partnern noch nicht viel in der Struktur passiert und dann bspw. Dinge sagen wie: „MLM funktioniert nicht.“ Oder „Bei mir klappt Multi-Level-Marketing nicht.“ Oder „Nur Flaschen in der Downline.“ Frage Dich selbst: Möchtest Du mit solchen Partnern zusammenarbeiten?

Oft erlebe ich auch, das potentielle Networker besonders bezogen auf das Online-Marketing komplett unrealistische Vorstellungen haben und meinen wenn Sie lediglich eine Landingpage erstellen und diese promoten entsteht direkt eine gewaltige MLM-Struktur. Zwar funktioniert dieses Konzept, wie Partner und ich es selbst täglich belegen: Aus 30 Leads entstehen bei uns in etwa 1 bis 3 Teampartner. Doch ist eben auch hier noch lange nicht jede Registrierung auch ein echter Partner, denn wohlgemerkt, nur etwa 20% in etwa duplizieren sich, also mindestens eine Anbindung, und nur etwa 4 von 100 sind echte – mehr oder weniger – Teampartner.

So hatte ich heute bspw. gerade ein Gespräch eines potentiellen Teampartnern welcher mir schnell verständlich machte das er täglich neue Kunden gewinnen möchte und dies rein online und Zeit hat er eigentlich sowieso nicht und er müsse schon mindestens täglich einen neuen Kunden gewinnen ansonsten lohne sich die Sache für ihn nicht. Bei seinen Worten fasste ich mir während des Telefonats imaginär an den Kopf und dachte mir nur so etwas in der Art wie: „Typisches Beispiel für geblendeter potentieller Networker durch Superlative unseriöser Distributoren.“ Was meine ich damit? Diese Person hat mit Sicherheit zu viele Verkaufstexte inhaliert von Networkern, welche mit allen Mitteln versuchen Leute in ihr Business zu holen, um wenigstens ihr Starterpaket zu verhökern.

Ich habe ihn dann erstmal gefragt wie er sich denn vorstelle täglich neue Kunden zu gewinnen und ob er eher Zeit oder Geld investieren möchte. Die Antwort von ihm war dann so etwas in der Art wie: „Ja, also eigentlich kann ich weder Zeit, noch Geld investieren.“ Ich dachte mir daraufhin nur wieder: „Oh man und so ein Typ möchte mit dieser Einstellung erfolgreicher Unternehmer werden.“ Dies sagte ich ihm zwar so nicht direkt, doch ich machte ihm klar verständlich das Geld auf Bäumen auch nicht im Internet wächst und man auch online erstmal finanziell oder/und zeitlich in Vorleistung treten muss, wenn man später die Ernte seiner Arbeit einfahren will.

Zum Glück erkannte er dann relativ schnell selber, das er nicht die nötige Charaktere und Durchhaltevermögen mitbringt, um in dieser Branche realistisch erfolgreich zu werden, so dass ich ihm und mir wertvolle Lebenszeit und Enttäuschung ersparte. Doch warum erzähle ich Dir das gerade? Ganz einfach, versuche schon zu Beginn Träumer auszuschließen, wenn Du dies tust werden sich möglicherweise mehr als „nur“ 20% duplizieren.

Wenn Du allerdings die große Masse targetierst, also jedem Dein Business offerierst, dann ist die 20-20-Regel sehr realistisch und somit, das nur etwa jeder 25te sich zu einem echtem Teampartner herauskristallisiert. Ach ja und im Übrigen, ist dies natürlich lediglich als Statistik zu verstehen, d.h. in der Praxis wirst Du vielleicht auch mal bei 50 direkten Partnern nur kurze Zuckungen erleben und dafür dann möglicherweise bei den nächsten 50 Teampartnern gleich 4 gute Partner gewinnen.

In der Vergangenheit hatte ich bspw. sogar einmal einen krassen Fall, wo selbst aus 100 Partnern nur ein echter Partner entstand, doch dann kurz darauf entwickelten sich umso mehr echte Partner, so das auch hier letztlich die Quote von etwa 25 wieder stimmte. Das Glück des Tüchtigen kommt also auch hier zum tragen!

Ist es möglich bessere Quoten zu erreichen als „nur“ etwa jeder 25te?

Ja, sofern Du bspw. ab Beginn den Leuten reinen Wein einschenkst und für Dich die relevantesten Gruppen targetierst. Was meine ich damit? Nun, ist es bspw. cleverer die Hausfrauen als potentielle Business-Partner anzuvisieren oder Unternehmer? Genau, ein Unternehmer wird Dir generell mehr Erfolg einbringen, da dieser u.a. weiß das es selbstverständlich ist in sich und sein Business zu investieren und wie wichtig Geduld ist.

Eine gewöhnliche Hausfrau hingegen, wird bereits wenn es darum geht Geld zu investieren wohl abspringen oder nur zögernd bereit sein in sich und ihr MLM-Geschäft Finanzen einzubringen, da sie es einfach so aus ihrem Leben nicht kennt. Von der finanziellen Ausstattung ganz zu schweigen.

Natürlich gibt es im MLM auch sehr erfolgreiche Hausfrauen, doch die Wahrscheinlichkeit das Tante Lisa bspw. die richtige Einstellung und Weitsicht für MLM-Erfolg mitbringt ist verschwindend gering. Daher würde ich bspw. niemanden empfehlen Hausfrauen zu targetieren, zumindest nicht als primäre Zielgruppe.

Überlege also genau, welche Zielgruppe für Dich potentiell die höchste Erfolgschancen bedeutet. Für welche Zielgruppe würde sogar möglicherweise Dein Produktportfolio eine wertvolle Synergie darstellen? Bei uns ist es bspw. so, das sich u.a. Finanzmakler und Versicherungsmakler generell alle zehn Finger nach unserem Angebot lecken, da sie so nicht nur je Kunde mehr Umsatz erzielen können, sondern zusätzlich einfacher an Weiterempfehlungen kommen und last but not least zu bestehenden Kunden erneut Kontakt aufnehmen können, denn Geld sparen möchte jeder oder kennst Du jemanden der nicht 100 Euro aufhebt wenn er diese auf dem Boden sieht? Viele bücken sich bereits bei Cent-Beträgen 😉

Je nach Produkt kann die wichtigste Zielgruppe natürlich unterschiedlich sein, vielleicht sind es in Deinem Fall Nagelstudios, Kosmetikerinnen, Physiotherapeuten, Friseure usw..

Allerdings hat auch diese Methode der wichtigsten Zielgruppe einen Haken und dieser lautet, das es u.a. wesentlich schwerer und kostenaufwendiger ist bspw. einen Friseursalon zu gewinnen, als „nur“ die normale Hausfrau. Doch dafür hat natürlich dann auch bspw. der Friseursalon ein allgemein wesentlich höheres Umsatzpotential als der normale Ottonormalverbraucher. Inwieweit es sich also für Dich lohnt, lieber über die Masse zu gehen, also quasi jeden Dein Geschäft zu präsentieren oder messerscharf zu targetieren, kannst letztendlich nur Du für Dich selbst entscheiden.

Das tolle ist im Multi-Level-Marketing, das auch der Ottonormalverbraucher immer wieder gute Kontakte besitzt, an welche man selber nicht oder nur schwer rangekommen wäre. So hat bspw. ein direkter Teampartner von mir gleich mit seinem ersten Teampartner einen Kontakt aus der Finanzbranche genutzt, welcher ihm bereits im ersten Monat 35 zusätzliche Verträge einbrachte. An diesem Beispiel siehst Du, das auch der durchschnittliche Kontakt niemals unterschätzt werden sollte, auch wenn die Person selber vielleicht nie ein guter Marketer, Unternehmer oder Verkäufer sein wird.

Fazit

Eine Quote von 20/20 bzw. aus jeweils 100 direkten Teampartner 4 wahre Teampartner, welche das Geschäft also mehr oder weniger so ernsthaft betreiben wie Du, ist aus Erfahrung sehr realistisch. Durch messerscharfte Targetierung Deiner wichtigsten Zielgruppe ist es möglich diese Quote zu verbessern, doch sollte dabei beachtet werden, das diese Zielgruppen dafür auch generell wesentlich aufwendiger (Zeit und Kosten) zu erreichen sind.

Egal wie auch immer Du vorgehst, wenn Du ein Marketing-System besitzt für sukzessive neue potentielle Teampartner und Kunden wird das Gesetz der Zahl und das Glück des Tüchtigen immer auf Deiner Seite sein.

networker
 

Konnte bereits während seines Studiums, durch Inbound-Marketing-Strategien, in 3 unterschiedlichen MLM-Systemen, jeweils ein hauptberufliches Monatseinkommen über das Internet aufbauen und über 400 Firstliner/Erstlinien sponsern und zählt somit zu einer der erfolgreichsten rekrutierern der MLM-Branche.

Einen Teil seiner MLM-Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks zum Online-Marketing und Geld verdienen im Internet, veröffentlicht er hier im Blog.

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